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Väter in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft wird oft noch als eine Angelegenheit betrachtet, die vor allem die werdende Mutter betrifft. Nur wenige Frauen glauben, dass ihre Männer wirklich verstehen, worum es geht. Doch es ist so: Viele Männer tun das tatsächlich nicht. Sie reden darüber. Sie zeigen Interesse. Sie fühlen mit (so weit das Mann kann). Sie versuchen sogar, darüber zu lesen, zumindest ein klein wenig.

Rolle des Vaters in der Schwangerschaft

Aber ehrlich; sie sind weit davon entfernt, wirklich zu begreifen, was es bedeutet, ein Baby zu bekommen, zumindest, bis wir mit Dingen wie schlaflose Nächte oder das Wechseln der Windel konfrontiert werden. Ein Mann kann nur beschränkt nachvollziehen, wie es ist, ein Baby neun Monate im eigenen Bauch zu haben und seine Tritte zu spüren.

Doch lassen wir sie teilhaben. Auch der werdende Vater kann dem ersten Herzschlag lauschen, auf die Bierrunde oder das Rauchen verzichten, mit unserer Partnerin über die Namensgebung oder die Einrichtung des Kinderzimmers sprechen. Einige Möglichkeiten, wie sich Mann einbringen kann:

Können Männer Angst haben?

Ganz normal, wenn Mann ein Gefühl der Unwirklichkeit oder Hilflosigkeit verspürt, gepaart mit nackter Angst. Werden Sie ein guter Papa sein? Wird Ihr Baby gesund zur Welt kommen? Wird die Geburt problemlos verlaufen? Angst ist eine ganz normale Nebenwirkung dieser großen und neuen Erfahrungen, und die beste Taktik ihr zu begegnen, ist das Reden. Sprechen Sie mit Ihrer Frau, Ihrem Vater, oder Freunden, die bereits die "väterliche" Erfahrung gemacht haben.

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Mann kann nicht schwanger werden, aber Sie können sich daran teilnehmen, indem Sie ein aufmerksamer Beobachter sind. Sagen Sie Ihrer Frau oder Freundin, dass Ihnen ihr Körper jetzt besonders gefällt, besonders weiblich ist. Hin und wieder ein Foto machen, Rücken und schmerzende Körperstellen massiern, den Bauch abtasten und die Bewegung des Babys untersuchen. Und machen Sie sich kundig, lesen Sie Bücher zum Thema Schwangerschaft, einfach nur zum mitreden und Fragen stellen.

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Versuchen Sie "dabei zu sein"!

Warum nicht Ihre Partnerin zu einigen ihrer vielen Schwangerschaftsvorsorgeterminen begleiten. Bei der Ultraschalluntersuchung einen Blick auf Ihr Baby erhaschen. Gehen Sie mit, wenn bei Ihrer Partnerin eine Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) oder ein anderer genetischer Test durchgeführt wird. Und ganz klar, die Teilnahme an den Geburtsvorbereitungskursen ist Pflicht. 

Ihre Gesundheit ist auch wichtig!

Unterstützen Sie Ihre Partnerin bei Umstellung der Ernährung, bei der "alkoholfreien" und "rauchfreien" Zeit. Auch die Freizeitaktivitäten werden sich ändern, SChwimmen und Spazierengehen steht nun mehr im Vordergrund. Überraschen Sie Ihre Partnerin doch mal, indem Sie ihr ein Verwöhnprogramm für Schwangere in einem Wellness-Center spendieren. 

Bewundern Sie die "neue" Weiblichkeit!

Wahrscheinlich wird sich Ihre Frau/Freundin immer weniger attraktiv finden, je weiter die Schwangerschaft fortschreitet. Auch wenn Sie ihr insgeheim zustimmen - lassen Sie es sich bloß nicht anmerken!!! Vielleicht stenne sie fest, dass Ihrer Beziehung etwas an Leidenschaft fehlt. Grund sind Hormonveränderungen, Rückenschmerzen, Morgenübelkeit und manches emotionale Durcheinander. Das Sexualleben wird vielleicht eine Weile anders und nicht so stürmisch sein. 

Übernehmen Sie "neue" Arbeiten!

Ihre Partnerin wird wahrscheinlich ziemlich fordernd und zuweilen auch nervend sein. Gestatten Sie es Ihr einfach, denn sie hat die Hauptlast zu tragen. Übernehmen Sie einfach "neue" Jobs, das Einkaufen, die Küche putzen, sdie chweren Sachen tragen, ihr nachts etwas "ungewöhnliches" zu Essen machen oder vielleicht ungeplant ein kleines Geschenk. 

Kümmern Sie sich um die Logistik!

Wichtiges Thema: Wie kommt mal schnell zur richtigen Geburtsklinik? Welche Sachen müssen vorgelegt und mitgenommen werden? Wen müssen Sie anrufen, wenn es soweit ist? Telefonnummer der Hebamme und für das Taxi, die Besorgungen für die Kliniktasche, mit dem Chef über den Termin und die Möglichkeit der Teilnahme sprechen. Das sollte Männersache sein und die Chance, dass Mann sich mal als echter Organisator zeigen kann.

Väter vor der Geburt

Erkunden Sie, was Ihre Frau von Ihnen erwartet, wenn die Wehen kommen: Rückenmassage, Beruhigung, Zusprache opder nur Hilfe beim Positionswechsel? Sind die richtigen Getränke im Haus oder vielleicht Eiswürfel? Oder braucht sie Unterstützung bei der Entscheidung gegen oder für Schmerzmittel? Wenn Sie Mut haben, fragen Sie eine Hebamme, ob Sie was Männer "so alles" machen können, vielleicht sogar die Nabelschnur durchschneiden. 

Was wird alles gebraucht?

Bis zur Geburt Ihres Babys, ist viel zu erledigen: Das reicht vom Kauf der Erstausstattung und vieler Babysachen, eine Babyschale für das Auto, die Einrichtung und Ausgestaltung das Babyzimmer, die gemeinsame Namesfindung und das gemeinsame Klären einiger Grundsatzfragen: Wo soll die Entbindung erfolgen, Soll Mann mit dabei sein? Stillen oder Flaschennahrung? Wegwerfwindel oder Stoffwindel? Sie sehen schon, die Liste könnten wir weiter fortschreiben ... 

Mann muss kein Perfektionist sein!

Die neun Monate sind schnell vorbei und die Liste der Aufgaben ist verdammt lang. Wenn es Ihr erstes Baby ist, werden Sie versuchen alles perfekt zu machen, eine Gefahr weniges sehr gut und anderes ungenügent vorbereitet zu haben. Also, immer die Vernunft in den Vordergrund stellen, auch wenn Ihre Partnerin vielleicht in dieser zeit etwas anders tickt. Und eins sollen Sie nicht vergessen: Genießen Sie diese Zeit, kosten Sie sie in vollen Zügen aus, und machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihre Jobliste bis zur Geburt nocht ganz komplett abgearbeitet ist - Sie und Ihr Kind haben noch ganz viel Zeit zusammen.

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(Quelle Bild: namenlos)

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