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Haptonomie in der Geburtsvorbereitung

Verbindung zwischen Mutter und Kind

Während die Haptonomie in der Geburtsvorbereitung bei unseren französischen Nachbarn schon weit verbreitet ist, gibt es in Deutschland nur wenige Hebammen, die sich auf diesen speziellen Zweig der Geburtsvorbereitung spezialisiert haben.

Hier eine kleine Übersicht: Nach der Lehre von Frans Veldmann, sind die Vertreter der Haptonomie davon überzeugt, dass Mutter und Kind bereits in der Schwangerschaft - also vor der Geburt - durch Konzentration und Berührung einen Draht zueinander aufbauen können.

Die zärtliche Kontaktaufnahme soll nicht nur dazu beitragen, das Kind bereits im Mutterleib zu fördern - ihr wird sogar zugesprochen, dass sie die Geburt für Mutter und Kind angenehmer gestalten kann.

Was soll Haptonomie können?

Die Haptonomie verspricht, dass die Mutter unter der Anleitung einer spziell ausgebildeten Schwangerschaftsbegleitung, sogar ganz ohne Berührung mit dem Ungeborenen in Kontakt treten kann. Dies geschieht durch das Unterbewusstsein. Der Embryo ist sehr empfänglich für die Gefühlsregungen seiner Mutter:

Er erkennt die kleinsten Veränderungen und reagiert darauf. Die Schwangere kann ihrem Ungeborenen also durch verschiedene Übungen - durch kleine Bewegungen oder sanftes Wiegen - auch in stressigen Situationen zur Entspannung verhelfen. Die Haptonomie verspricht auch bei sogenannten Risiko-Schwangerschaften helfen zu können, Mutter und Kind zu mehr Sicherheit zu verhelfen. 

Bei der Haptonomie wird der Partner mit einbezogen: Auch er lernt auf einer neuen Ebene mit seiner Partnerin und dem gemeinsamen Kind in Kontakt zu treten. Ihm wird gezeigt, wie er seiner Partnerin mit simplen Berührungen zu mehr Wohlbefinden verhelfen kann.

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Durch die Haptonomie soll es gelingen, dass sich Eltern und Kind bereits lange vor der Geburt kennenlernen können. Das Ungeborene lernt auf verschiedene Signale zu reagieren. Es versteht eine Aufforderung zum Spielen, sucht den Kontakt zu Händen, die auf den Bauch gelegt werden oder reagiert auf vertraute Stimmen. Allerdings versteht sich die Haptonomie nicht als "Dressur" des Embryos - sie soll ihm vielmehr dabei helfen, bereits im Mutterleib Sicherheit und Verwurzelung zu erfahren.

Inwiefern die Haptonomie den Charakter eines Kindes auf positive Art zu verändern oder die Geburt zu erleichtern, ist noch wenig erforscht. Die Kontaktaufnahme mit dem Ungeborenen ist allerdings mit Sicherheit für Mutter, Kind, Vater und Geschwister ein schönes Erlebnis. Wer sich dabei von einem haptonomischen Experten begleiten lassen will, findet beim niederländischen Haptonomie-Institut auch eine Liste seriöser Vertreter der Haptonomie in Deutschland und der Schweiz.

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(Quelle Bild: Istockphoto)

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