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Mit diesen Förderprogrammen wird der Hausbau zum Kinderspiel

Das Haus mit Garten steht bei vielen Familien ganz oben auf dem Wunschzettel. Schließlich bieten die eigenen vier Wände noch mehr als nur genug Platz für die ganze Rasselbande: Wer sein Erspartes in Wohneigentum investiert, sichert sich neben finanzieller Unabhängigkeit vor allem eine verlässliche Altersvorsorge.

Familienbaugeld

Das Baukindergeld ist ein brandaktuelles Thema und soll die Idee der Eigenheimzulage wieder aufgreifen und dafür sorgen, dass sich junge Familien durch die staatliche Förderung ein Eigenheim leisten können. Mit dem Baukindergeld möchte die Regierung den Haus-/ Wohnungsbau ankurbeln und vorrangig Familien unterstützen, die sich ansonsten kein Eigentum leisten könnten. Familien, die Eigentum erwerben, erhalten dadurch 1.200 Euro Unterstützung pro Kind und Jahr über einen Zeitraum von zehn Jahren. Insgesamt reden wir bei einem Kind also von 12.000 Euro Baukindergeld, bei zwei Kindern wären es 24.000 Euro (und bei jedem weiteren Kind 12.000 Euro mehr). Hauptvoraussetzung ist, dass das zu versteuernde Haushaltseinkommen der Familie nicht über 75.000 Euro liegt. Pro Kind soll ein zusätzlicher Freibetrag in Höhe von 15.000 Euro gewährt werden.

Baudarlehen so günstig wie noch nieUnser Bauherren-Handbuch von Stiftung Warentest bestellen

Egal, ob Kaufimmobilie oder selbst gezimmertes Haus, wer dem Mietmarkt entfliehen möchte, braucht in der Regel ein Darlehen. Der erste Schritt auf dem Weg ins Eigenheim führt daher zur Bank. Alternativ können Interessierte ein geplantes Finanzierungsvolumen und die eigene Bonität auch online prüfen lassen – zum Beispiel bei Europas größter Direktbank, der ING-DiBa.

Die andauernde Niedrigzinsphase legt nah, den Schritt ins selbstbestimmte Leben bald zu wagen. Nie ließ sich der Traum vom Eigenheim günstiger verwirklichen. Viele Kreditinstitute locken zudem mit einer jahrelangen Zinsbindung. Eine zusätzliche Geldspritze können sich angehende Hausbesitzer zudem durch Staat, Städte und Kommunen sichern. Welches Förderprogramm infrage kommt, hängt jedoch von individuellen Gegebenheiten und persönlichen Voraussetzungen ab.

Unser Buchtipp: Unser Bauherren-Handbuch: In sieben Schritten ins eigene Haus / Stiftung Warentest - Dieses Standardwerk ist ein verlässlicher Begleiter für Ihr Bauprojekt mit Checklisten, Musterrechnungen und konkreten Planungshilfen. Die fünfte, aktualisierte Auflage von „Unser Bauherren-Handbuch“ enthält alle Änderungen zum neuen Bauvertragsrecht, das zum 1.1.2018 in Kraft tritt und einen starken Fokus auf den Verbraucherschutz hat. Preis: 39,90 Euro (D)

Klimaeffizient bauen mit der KfW

Zinsgünstige Zuschüsse für den Kauf oder Bau einer Immobilie erhalten angehende Eigenheimbesitzer durch Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Förderbereich "Bauen, Wohnen, Energie sparen". Dabei ist zu beachten, dass sämtliche Zuschüsse und Förderungen vor Baubeginn beantragt werden müssen.

Im KfW-Wohneigentumsprogramm (124) ist so ein zinsgünstiger Kredit von bis zu 50.000 Euro möglich. Kombinierbar ist diese Fördermaßnahme zudem mit dem KfW-Programm "Energieeffizient Bauen" (153), das weitere 50.000 Euro als zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung stellt sowie einen Tilgungszuschuss von bis zu 5000 Euro, der sich nach der erreichten Energieeffizienz der errichteten Immobilie richtet.

Familienzuschuss von den Bundesländern, Städten und Gemeinden

Während bei der KfW-Förderung in erster Linie der Neubau von Wohnimmobilien im Vordergrund steht, sprechen regionale Förderprogramme auch diejenigen an, die bestehende Wohnimmobilien erwerben möchten.  Die Förderung der Länder richtet sich dabei vor allem an Familien, deren Einkommen ein gewisses Limit nicht überschreitet. Die Höhe der Einkommensgrenze  ist regional unterschiedlich und kann von jedem Bundesland selbst festgelegt werden.

Die Vergabe und Abwicklung der Förderung erfolgt in der Regel über das jeweilige Landesförderinstitut. Angehende Eigenheimbesitzer, die alle Voraussetzungen erfüllen, können sich über zinsgünstige Immobilienkredite oder Tilgungszuschüsse freuen. Darüber hinaus sind auch die Städte und Kommunen bereit, Familien beim Erwerb eines Hauses oder einer Eigentumswohnung zu unterstützen. Bedingung ist jedoch, dass die Immobilie selbst genutzt wird, und das meist über Jahre hinweg. Zweit- oder Ferienwohnungen lassen sich durch regionale Förderungen nicht subventionieren. Wer Baugeld vom Bürgermeister in Betracht zieht, der findet auf den Ratgeberseiten der Aktion pro Eigenheim weitere Informationen.

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(Bildrechte: Flickr Hausbau ist ein Kinderspiel Maret Hosemann CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten)

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