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Sport in der Schwangerschaft

Es ist noch keine zwanzig Jahre her, und jeder Schwangeren wurde empfohlen sich ausruhen, die Füße hochlegen und keinen Sport zu machen. Sprüche wie „Sport ist Mord“ waren tatsächlich an der Tagesordnung und für Schwangere galt diese Einstellung noch besonders. Doch die Haltung dazu hat sich grundlegend geändert. Wichtig ist heute, dass sich Menschen wohlfühlen und die notwendige Fitness gehört einfach dazu. Auch die Wissenschaftler und Frauenärzte bestätigen, dass Sport eine positive Auswirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mutter und Fötus hat.

Wichtig – die richtige Dosis zu finden

Die körperliche Belastung muss entsprechend richtig dosiert wird, denn die Kernfrage lautet: Wie viel Blut bleibt dem Fötus noch, wenn die Mutter läuft, radelt oder schwimmt? Denn über das Blut wird das Baby mit Sauerstoff und Glukose versorgt und eine Unterversorgung schadet ihm. Die amerikanische Ständegesellschaft ACOG hat den Frauenärzten eine Richtlinie vorgegeben. Demnach sollten Frauen bis zu einer Herzfrequenz von maximal 140 Schlägen pro Minute sportlich aktiv sein und nach 20 Minuten eine Pause einlegen. Mit dieser Sicherheitspause sollte die Versorgung des Fötus normalerweise garantiert sein.

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Hierzu sind besonders Sportarten zu zählen, die langandauernde Maximalbelastung (z.B. Langstreckenlauf), besondere Sprung- oder Schlagkraft (Handball, Volleyball), Auseinandersetzung mit gegnerischen Spielern (Fußball) oder ein allgemein ein hohes Verletzungsrisiko (wie Skaten, Reiten, Abfahrtslauf, Gewichtheben) beinhalten. Besonders Leistungssportlerinnen neigen dazu, auf Grund ihrer hohen physischen Natur, gelegentlich die Grenzen zu überschreiten.

Aus der Presse sind uns berühmten Ausnahmen bekannt: Norwegerin läuft im fünften Monat Marathon oder: Biathlon-Olympiasiegerin im vierten Schwangerschaftsmonat zur WM. Beide haben gesunde Kinder zur Welt gebracht. Doch die Grenzwertigkeit zeigt sich zum Beispiel darin: Die Körpertemperatur eine Langstreckensportlers kann auf 41 Grad Celsius ansteigen und die Wärme, die das Kind produziert, kann es nicht mehr an die Mutter abgeben. Schädigungen des kindlichen Gehirns können die Folge sein.

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Sport im Wasser wird empfohlen

In einem normalen Hallenbad herrschen Temperaturen von 26 bis 30 Grad Celsius. Das Wasser wirkt dann wie ein Thermopuffer. Da uns beim Schwimmen oder der Wassergymnastik das kühlende Nass umgibt, sind diese Sportarten zu empfehlen. Doch sie bieten noch weitere Vorteile: Die in der Schwangerschaft bereits gedehnten Bänder werden weniger belastet und - da uns das Wasser trägt - sind Bänderverletzungen sehr selten. Als kleines Extra, Schwimmen eine gute Prophylaxe gegen mögliche Schwangerschafts-Ödeme. Sportarten die unsere Gelenke schonen und denen an der frischen Luft nachgegangen werden kann sind ebenfalls geeignet. Radfahren und Walken gehören dazu.

Wichtig bei Ausdauersport dabei, den Puls kontrollieren und nicht außer Atem geraten. Wohldosierter Sport dient dem Verlauf der Schwangerschaft im positiven Sinne, der Verbesserung des Wohlbefindens, der Prophylaxe von Schwangerschaftsdiabetes und zur Vermeidung einer anormalen Gewichtszunahme. Übrigens, eine Studie des Psychologischen Instituts der Deutschen Sporthochschule Köln zeigt, sportliche Schwanger benötigen zur Geburt seltener Schmerzmittel als andere. Sie können mit dem Geburtsschmerz besser umgehen und sind einfach belastbarer.

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(Quelle Bild: iStockphoto)

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