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Ohne Angst zum Zahnarzt

Sicher haben Sie sich als junge Eltern bereits die Frage gestellt: "Wann ist die richtige Zeit gekommen, mit der Zahnpflege zu beginnen? Wann soll mein Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt?"

Zahnpflege vom Babyalter an

Gestartet wird, wenn sich die ersten Zähnchen melden. Bereits jetzt schon kann mit einer Noppenbürste das Zahnfleisch des Kindes massiert werden. Dadurch gewöhnt sich der Nachwuchs daran, dass der kleine Mund geöffnet werden soll. So geübt, fällt es bald leicht, auf das erste Reinigungsgerät mit Borsten umzusteigen. Sobald ein Kind die Bürste selbstständig halten kann, darf es alleine üben. 

Kleine Ungeschicke sind dabei nicht weiter schlimm - das Kind lernt dabei spielerisch, dass man vorsichtig hantieren muss und es auch mal schmerzen kann. Kindergärten, Schulen und Krankenkassen haben Kinderzahnputzkurse im Programm. Nach verschiedenen Methoden, die von Fachleuten erarbeitet wurden, lernen dort die Kinder, Zähne gründlich nach einem bestimmten Schema, beispielsweise "KAI" zu putzen. Hier werden Kaufläche, Außen- und Innenseite der Zähne in dieser Reihenfolge geputzt. Die richtige Handhaltung wird erklärt und kontrolliert.

Kinder an die Zahnpflege altersgerecht heranführen

In manchen Schulen kommen auch Zahnärzte und ihre Assistenten in die Klassen und nehmen sich Zeit für die Vorschulkinder, verwenden buntes Equipment und erklären moderne Techniken. Sollte Ihr Kind keine entsprechende Einrichtung besuchen, hilft der Bundesverband der Kinderzahnärzte weiter. Hier erfährt man, wo die nächste Praxis mit einem extra geschulten und ausgebildeten Kinderzahnarzt ist. Speziell in Berlin Umgebung kann sich bei Dr. Seidel über Kinderbehandlungsmethoden informiert werden.

Speziell für die Kleinen gestaltete Instrumente und Dentalzubehör erleichtern beiden Seiten die Handhabung. Es empfiehlt sich, bereits vor einem anstehenden Behandlungstermin mit dem Nachwuchs die Praxis des gewählten Zahnarztes zu besuchen. Wird vorab in Ruhe erklärt, wie die Untersuchung abläuft, fällt es den Milch- und Wackelzahnbesitzern sehr viel leichter, sich auf die Geräusche von Bohrer und Absauger einzulassen. Moderne Sedierungsmittel, ja sogar Hypnose können bei Angst über dies hinaus eingesetzt werden.

Das Baby darf mit zum Zahnarzt

Bereits im Kindersitz dürfen mutige Eltern ihren Nachwuchs mit in die Praxis nehmen. Natürlich nur, wenn sie selber ohne Angst und Nervosität den Besuch absolvieren können. In der Wippe gut und sicher abgestellt, ist das Baby ganz nah am Geschehen und gewöhnt sich an die Umgebung. Das geliebte Spieltier darf mit, mit größeren Kindern können zu Hause Rollenspiele geübt werden, altersgerecht illustrierte Bilderbücher zum Thema wecken zudem Verständnis.

Kindgerechte Belohnung nicht vergessen

Natürlich sollte man dem Kind nicht vorgaukeln, dass es nie und nimmer weh tut. Spätestens Vorschulkinder verstehen, wie eine Spritze eingesetzt wird und wirkt. Bereits im Vorfeld kann ein Deal ausgehandelt werden: Als "Gegenleistung" für den ersten Stuhlbesuch wird ein kleiner Wunsch erfüllt. Die Vorfreude schüttet Endorphine aus, die ebenfalls schmerzlindernd sind.

(Quelle Bilder: Fotolia/ © Edyta Pawlowska, © Jürgen Fälchle, © mbt_studio)

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