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Kleiner Pieks, große Wirkung

Impfempfehlung fürs Baby

Impfungen gelten als wichtiger Schutz vor schweren Infektionskrankheiten. Auch bei Baby, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen werden die, vor allem bei jüngeren Patienten gefürchteten Spritzen als vorbeugende Maßnahme von der Ständigen Impfkommission (STIKO) in Deutschland empfohlen. Eine gesetzliche Impfpflicht besteht allerdings nicht.

Ist der Säugling gesund, sollte er mit dem vollendeten zweiten Lebensmonat (9. Woche) zum ersten Mal geimpft werden. Normalerweise verabreichen Kinderärzte Kombinationsimpfstoffe, die gleich mehrere Krankheiten abdecken, so dass die Kleinen nicht zu oft gepiekst werden müssen. Jede Impfung wird in einem Impfpass eingetragen. Die von der STIKO empfohlenen Schutzimpfungen sind Pflichtleistungen der Gesetzlichen Krankenversicherungen, die Kosten werden also bezahlt.

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Mögliche Nachteile, wie Nebenwirkungen oder schwere Impfreaktionen zählen zu den Ausnahmen. Vorteile, wie Rundumschutz, Eindämmung von Epidemien bis hin zur Ausrottung von Krankheiten überwiegen. So wurden die Pocken durch stringente Impfprogramme nahezu ausgerottet, andere schwere Infektionskrankheiten, wie die Masern deutlich dezimiert.

Dennoch gibt es Kritiker und Impfgegner, die etwa vor Spätfolgen warnen oder rein wirtschaftliches Kalkül hinter den Impfempfehlungen vermuten. Eltern sollten sich von einem Kinderarzt ihres Vertrauens individuell zum Thema "Impfen" beraten und über das Für und Wider aufklären lassen.

Impfmüdigkeit nicht zulassen!

So gilt als Hauptursachen der wieder zunehmenden Verbreitung der Masern vor allem Impfmüdigkeit und Fehlinformation. Die steigenden Masern-Infektionszahlen in den vergangenen Jahren entsprechen - statistisch nachweisbar - den niedrigen Impfungsraten bei Kindern und Jugendlichen. Im Vergleich zum Vorjahr hat es in Deutschland im Jahr 2017 dreimal mehr Fälle von Masern gegeben. Fast 1.000 Erkrankungen wurden gemeldet, und die Dunkelziffer ist noch relativ hoch. Am stärksten betroffen ist Nordrhein-Westfalen.

Diese Erkrankung schwächt das Immunsystem, was bei 20 bis 30% der Betroffenen zu zusätzlichen Erkrankungen, wie zum Beispiel einer Mittelohr- oder Lungenentzündung, führt. In sehr seltenen Fällen können auch lebensgefährliche Komplikationen eintreten, wie eine Hirnhautentzündung oder die Spätkomplikation SSPE, eine Entzündung des gesamten Gehirns, die auch Jahre nach der Erkrankung noch auftreten kann.

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(Quelle Bild: Istockphoto)

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