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Scheidung – Wenn es doch nicht für immer war

Das Scheitern einer Ehe ist für alle Beteiligten ein schwieriger Prozess. Sobald minderjährige Kinder beteiligt sind, ist die Trennung erschwert. Das ehemalige Paar kann sich nicht vollständig voneinander lösen, denn die gemeinsame Elternrolle bleibt.

Scheidungen in Deutschland

Das Statistische Bundesamt Destatis erfasst für das Jahr 2018 449.500 neugeschlossene Ehen sowie 148.066 Scheidungen. Bis eine Ehe geschieden wird, vergehen im Durchschnitt 14,9 Jahre. Die Zahl der Scheidungen in Deutschland sinkt seit einigen Jahren. Bei immerhin 50 Prozent aller Scheidungen sind minderjährige Kinder unmittelbar betroffen. Von diesen sind bei gut der Hälfte ein Kind, bei 37,5 Prozent zwei Kinder und bei 9,9 Prozent der Scheidungen drei oder mehr Kinder betroffen. 2017 waren rund 124.000 Kinder unter 18 Jahren mit einer Scheidung der eigenen Eltern konfrontiert. Bei diesen Trennungen müssen nicht nur Sachgüter aufgeteilt, sondern realisierbare Lösungen für die Kinder gefunden werden.

Wichtige Punkte nach einer Trennung mit minderjährigen Kindern

Es gibt Punkte, die ein ehemaliges Paar als Eltern von minderjährigen Kindern schnell lösen muss. Das sind Fragen bezüglich des:

  • Sorgerechts
  • Aufenthalts der Kinder
  • Unterhalts für die Kinder
  • Umgangs miteinander

Wer in diesen Punkten Klarheit schafft, legt trotz des Scheiterns der Ehe eine gute Basis, um als Eltern zu funktionieren.

Alter Ballast, neue Sorgen

Kurz nach einer Trennung fällt es vielen ehemaligen Partnern schwer, fair miteinander umzugehen. Obwohl die Paarebene nicht mehr existiert, finden Auseinandersetzungen weiterhin statt. Möchten beide Partner lösungsorientiert vorgehen, ist eine professionelle Mediation eine gute Investition. Mit einem Profi werden die bestmöglichen Lösungen in Fragen des Unterhalts, des Sorgerechts und des Aufenthaltes der Kinder gefunden. Generell ist der Einsatz von Experten bei hochemotionalen Themen sinnvoll, um Nerven und Emotionen aller Beteiligten zu schonen. Das kann ein Anwalt sein, eine Mediation oder eine Detektei. Professionelle Anbieter wie die auf die Aufdeckung von Untreue in der Partnerschaft spezialisierte Detektei Lentz bieten sowohl Mediation als auch Detektivarbeit an.  

Wann sind Detektive sinnvoll?

In einigen Scheidungen kommen massive Probleme der Partner zum Vorschein. Das reicht vom Ehebruch, Unterhaltsbetrug bis hin zur Kindeswohlgefährdung. Kindeswohlgefährdung bedeutet keineswegs, dass ein Kind geschlagen oder missbraucht wird. Eine Kindeswohlgefährdung liegt bereits vor, wenn einer der Partner die Kinder in der Trennung manipuliert und instrumentalisiert. Das gemeinsame Sorgerecht ist für einige Familien nicht die gesündeste Lösung. Denn gemeinsames Sorgerecht setzt Kommunikation voraus. Können die ehemaligen Partner zusammen im Alltag weder Lösungen finden noch Entscheidungen treffen, ist das gemeinsame Sorgerecht nicht praktikabel. Doch wie lassen sich unfaire Methoden nachweisen? Ein Profi kann beratend und überprüfend wirken. Kommt es zu einer Sorgerechtsverhandlung, sind Beweise für eigene Anschuldigungen nötig. 

Instrumentalisieren Eltern ihre Kinder, gefährden sie das Kindeswohl.

Hinweis: Die gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorge-Untersuchungen bei Kleinkindern bis 6 Jahre sind lediglich eine Bestandsaufnahme der Entwicklung des Kindes. In der Phase einer Trennung sollte sensibel auf die Kinder geachtet und geschaut werden, damit ihnen bei Problemen rasch geholfen wird.

Unterhaltszahlungen

Ein wichtiger und unliebsamer Punkt ist die Unterhaltszahlung für Kinder. Diesbezüglich wird in der Realität oft getrickst. Da wird das eigene Einkommen kleingerechnet oder tatsächlich unterschlagen. Meistens sind Frauen vom Unterhaltsbetrug ihrer ehemaligen Ehemänner betroffen. Die Trennung wird in vielen dieser Fälle als eine starke Kränkung empfunden. Um das Leben der ehemaligen Partner zusätzlich zu erschweren, wird die finanzielle Unterstützung gestrichen oder gekürzt. Wer eine solche Reaktion befürchtet, sollte bereits im Vorfeld der Trennung aktiv werden. Denn auch wenn die Regelungen rund um den Unterhaltsvorschuss großzügiger geworden sind, ist das eine belastende Situation. Wer sich bereits vorab an dieser Stelle diskrete und professionelle Unterstützung durch Detektive holt, vermeidet im Ernstfall eine Krise.

Tipp: Neben dem Unterhalt stehen Eltern weitere Gelder zu. Eine Übersicht bietet diese Checkliste.

Gemeinsames Sorgerecht – Viele Möglichkeiten

Früher war es normal, dass der Vater die Familie verließ und die Kinder alle zwei Wochen oder einmal im Monat am Wochenende sah. Heute gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen nach einer Trennung. Eine grundlegende Entscheidung ist beim Sorgerecht zu fällen. Behalten beide Eltern das gemeinsame Sorgerecht, müssen sie alle relevanten Entscheidungen bezüglich des Kindes gemeinsam treffen. Das betrifft die Wahl des Kindergartens, der Schulen und des Wohnortes. Keiner der Eltern darf diese Entscheidungen beim gemeinsamen Sorgerecht alleine vornehmen. Bei wichtigen Unterlagen und Anmeldungen sind die Unterschriften beider Eltern notwendig.

Damit dies harmonisch und im Sinne des Kindes verläuft, müssen die Eltern eine neue und sachliche Ebene finden. Beim gemeinsamen Sorgerecht bestehen unterschiedliche Möglichkeiten für den Wohnort der Kinder. So kann dieser mit einem Schwerpunkt stattfinden oder gänzlich aufgeteilt werden. Hierbei können die Kinder etwa wochenweise bei der Mutter oder dem Vater sein. Auch beim Wohnen gibt es neue Modelle, wie beispielsweise, dass das gemeinsame Haus von den Kindern bewohnt wird und die Eltern wechselweise einziehen. Die Vielfalt an Optionen ermöglicht es jeder Familie, die ideale Lösung für alle Beteiligten zu finden. Wichtig ist eine ehrliche und sachliche Kommunikation. Eine Begleitung durch eine Mediation kann diese Prozesse sinnvoll unterstützen und erleichtern.

Auf die Beine kommen

Auch wer sich aktiv für die Scheidung entschieden hat, leidet unter ihr. Eine Scheidung wird von den meisten Menschen als eigenes Scheitern wahrgenommen. Zudem bricht mit einer Scheidung meistens auch der gewohnte Alltag zusammen. Selbst in einer schlecht funktionierenden Ehe gibt es einen gemeinsamen Alltag. Nach einer Scheidung muss sich ein neuer Alltag erst finden. Es müssen sowohl für die Kinder als auch für die Ex-Partner neue Routinen gefunden werden. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V.  gibt Tipps aus der Praxis für die neue Lebenssituation nach einer Trennung mit Kindern. Denn vom Erfahrungsschatz anderer alleinerziehender Eltern profitieren Betroffene.

Eine Chance

Wer die Scheidung nicht nur als Scheitern, sondern auch als Chance sieht, profitiert in vielerlei Hinsicht. Er kann sich besser von dem Gewesenen und von alten Verletzungen lösen. Denn eine Scheidung ist nie nur ein Ende, sondern stets der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Um viele Erfahrungen reicher lässt sich das neue Leben passender gestalten.

Lesen Sie weiter:

Trennung - Was müssen Sie beachten? >>>

Die alleinerziehende Mutter >>>

(Bilder: Abbildung 1: pixabay.com © Free-Photos (CCO Creative Commons), Abbildung 2: pixabay.com © Gerd Altmann (CCO Creative Commons))

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