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Checkliste: Das steht Familien zu

Finanzielle Unterstützung für Eltern

Um sich ein genaues Bild über die Möglichkeiten finanzieller Unterstützung vom Staat zu machen, sollte man sich einer Beratung durch das Amt für Jugend und Soziales unterziehen. Die folgenden Punkte sind nur ein Auszug umfassender staatlicher Hilfen für Familien.

Elterngeld

Das Elterngeld ersetzt 67 Prozent des nach der Geburt des Kindes wegfallenden monatlichen Erwerbseinkommens bis zu einer Höhe von maximal 1.800 Euro.

Auch nicht erwerbstätige Elternteile erhalten mindestens 300 Euro. Für Geringverdiener, Mehrkindfamilien und Familien mit Mehrlingen wird das Elterngeld erhöht. Das Elterngeld muss schriftlich bei den Elterngeldstellen beantragt werden.

Kindergeld

Das Kindergeld wird unabhängig vom Einkommen für jedes Kind gezahlt und ist nach Zahl der Kinder gestaffelt. Für das erste und zweite Kind beträgt es derzeit 184 Euro, für das dritte 190 und ab dem vierten 215 Euro im Monat. Die Anträge findet man online bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit.

Kinderzuschlag

Der Kinderzuschlag stellt eine Hilfestellung für Eltern dar, die ihren eigenen Bedarf durch ihr Einkommen sichern, jedoch nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um den Bedarf ihrer Kinder zu decken. Beantragt wird der Kindergeldzuschlag über die Familienkasse bei der Agentur für Arbeit. Alleinerziehende und Elternpaare haben Anspruch auf Kinderzuschlag für ihre unverheirateten, unter 25 Jahre alten Kinder, die in ihrem Haushalt leben, wenn

  • für diese Kinder Kindergeld bezogen wird,
  • die monatlichen Einnahmen der Eltern die Mindesteinkommensgrenze erreichen,
  • das zu berücksichtigende Einkommen und Vermögen die Höchsteinkommensgrenze nicht übersteigt und
  • der Bedarf der Familie durch die Zahlung von Kinderzuschlag gedeckt ist und deshalb kein Anspruch auf Arbeitslosengeld II/Sozialgeld besteht.

Die Mindesteinkommensgrenze beträgt für Elternpaare 900 Euro, für Alleinerziehende 600 Euro. Den Kinderzuschlag können Eltern nur dann beanspruchen, wenn ihre monatlichen Einnahmen in Geld oder Geldeswert (z. B. Bruttoeinkommen aus Erwerbstätigkeit, Arbeitslosengeld I, Krankengeld etc.) die jeweilige Mindesteinkommensgrenze erreichen.

Wohngeld

Die Finanzspritze für Haushalte mit geringem Einkommen hilft Mietern mit Mietzuschüssen und selbst nutzenden Eigentümern mit Lastenzuschüssen. Der Antrag erfolgt über die Wohngeldstelle der Gemeinde-, Amts-, Stadt-, oder Kreisverwaltung. 

Ob und in welcher Höhe Ihnen Wohngeld zusteht, ist abhängig von

  • der Zahl der zum Haushalt zählenden Haushaltsmitglieder
  • der Höhe des gesamten Einkommens aller Haushaltsmitglieder
  • der Höhe der zuschussfähigen Miete oder Belastung bis zu festgelegten Höchstbeträgen.

Das allgemeine Wohngeld wird nur auf Antrag geleistet und zwar ab dem Ersten des Monats, in dem Sie den Antrag gestellt haben. Ausgeschlossen vom Wohngeld sind u.a. Empfänger von Transfereistungen. Mehr Informationen gibt es auf wohngeld.org.

(Bild: wunschfee.com)

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