Klicke hier, um diese Seite auf Facebook zu sharen Klicke hier, um diese Seite auf Twitter zu sharen

Babysitter - Aufgaben, Versicherung, Bezahlung

Welche Aufgaben hat ein Babysitter?

Der Babysitter ist kein Au pair. Tätigkeiten, die über die übliche Kinderbetreuung hinausgehen, sollten auf ein Mindestmaß begrenzt werden. Jede Mutter weiß, dass die Beschäftigung des Kindes ein Vollzeitjob ist.

Alle Extraaufgaben lenken die Aufmerksamkeit des Babysitters vom Kind ab. Darüber sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie den Vertrag mit ihrem Babysitter ausarbeiten.

Krankheit und Notfälle

Wird das Kind z.B. krank, so muss der Babysitter darauf achten, dass die Medikamente regelmäßig eingenommen werden. Dem Babysitter müssen Sie unbedingt mitteilen, wann er welches Medikament in welcher Dosis verabreichen soll. Stellen Sie dafür einen Plan auf. Dem Babysitter sollte immer eine Liste mit wichtigen Telefonnummern zur Verfügung stehen, die Dienstnummer der Eltern, die der Großeltern und die des nächsten Kinderarztes.

Zudem muss ein Babysitter wissen, wie er bei Notfällen reagieren muss. Dazu ist es wichtig, dass er ruhig und souverän bleiben kann und weiß, wo er Notfallnummern oder Ansprechnpartner findet.

Essen, Trinken und Schlafen

Die ersten Male sollten die Eltern dem Babysitter zeigen, wie das Kind gefüttert wird. Wenn das Bestandteil der Betreuungsaufgaben ist, sollten Sie einen genauen Zeitplan aufstellen, wann gespielt, wann gefüttert und wann geruht wird. Bei älteren Kindern kann es vorkommen, dass der Babysitter etwas zum Mittag kochen muss oder das Abendbrot vorbereiten soll. Auch hier sollten die Eltern genau aufschreiben, wann die Mahlzeiten eingenommen werden und wann Hausaufgaben oder Haushaltspflichten erledigt werden sollen.

Wenn der Babysitter einmal zu Schlafphasen aufpassen soll, muss er wissen, wann diese sind. Schläft das Kind unmittelbar nach dem Mahlzeiten oder darf es vorher noch eine Stunde spielen? Welche Einschlaf-Rituale sind üblich? Soll er eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen? Wie lange dauert der Mittagsschlaf?Das Buch - Gelassen Bleiben Baby - der coolste Elternratgeber - bestellen

Unser Buchtipp: Gelassen bleiben, Baby: Coole Tipps für ruhige Eltern - *** Der coolste Elternratgeber aller Zeiten *** David Vienna zeigt, wie man alles rund ums Kleine-Kinder-Haben und -Lieben mal ganz gelassen bewältigen kann. Ob der Nachwuchs partout keinen Mittagsschlaf machen will, ständig Tobsuchtsanfälle bekommt oder ob sich gleich die gesamte Familie mit Kinderkrankheiten ansteckt. Preis: 14,99 Euro.

Welche Versicherung sollte ein Babysitter haben?

Wer eine gelegentliche oder regelmäßige Betreuungskraft für seine Kinder beschäftigt, muss sich mit dem Thema Versicherung beschäftigen, denn ein Haushalt, der insbesondere für einen Babysitter Fremdgebiet ist, birgt Risiken und Gefahrenquellen. Sie haben die Pflicht, den bei sich Beschäftigten gesetzlich zu versichern und zu Ihrer Erleichterung sollten Sie wissen, dass die Konsequenzen im Ernstfall von einem Dritten getragen werden.

Unfallversicherung

Wer als Babysitter angestellt ist, fällt in die Kategorie Haushaltshilfen und muss somit gesetzlich unfallversichert sein. Der Arbeitgeber bzw. Haushaltsführende übernimmt die Kosten dafür und ist für die Anmeldung innerhalb der ersten Woche beim Unfallversicherungsträger zuständig. Im Schadensfall werden sämtliche Behandlungs- und Rehabilitationskosten getragen. Eine private Unfallversicherung ersetzt die gesetzliche nicht. Ansprechpartner für die Unfallversicherung zur Absicherung von Betreuungskräften sind die Gemeindeunfallversicherungsverbände und Unfallkassen.

Haftpflichtversicherung

Um sich hinsichtlich eines Schadensfalls abzusichern, sollte sich der Babysitter informieren, ob die eigene private Haftpflichtversicherung oder jene der Eltern, auch im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses in Kraft tritt. In einigen Fällen greift ebenfalls die private Haftpflichtversicherung des Haushaltsführenden. Dabei ist es egal, ob sich die Betreuungskraft innerhalb eines Vertrags- oder Gefälligkeitsrahmens im Haushalt aufhält.

Babysitter als Minijob

Bei einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis, bei dem es sich um haushaltsnahe Dienstleistungen handelt, und bei dem der Arbeitnehmer nicht mehr als 450 Euro monatlich verdient, spricht man vom sogenannten Minijob. Der Minijob birgt nicht nur Vorteile für den Arbeitgeber, sondern ebenso für den Arbeitnehmer.

Der Minijobber ist von Sozialabgaben und Steuerzahlungen befreit, hat Anspruch auf Urlaub- und Entgeltfortzahlungen im Krankheitsfall und kann geminderte Rentenansprüche erwerben. Die Anmeldung ist unkompliziert, das sich Haushaltsscheckverfahren nennt und bei der Minijob-Zentrale in Essen erfolgt.

Was kostet ein Babysitter?

Doch wieviel verdient ein Babysitter? Die Bezahlung ist Verhandlungssache. Es gibt jedoch regionale Unterschiede im Stundenlohn. Auch das Alter des Babysitters sowie die zu erledigenden Aufgaben und der Anspruch in der Betreuung  sind von Belang. Tageszeit und Ausbildungsstand des Babysitters lassen den Lohn nochmals variieren.

Einige junge Babysitter beispielsweise arbeiten schon für drei bis vier Euro die Stunde. Bei Jugendlichen ist ein Stundenlohn von fünf bis acht Euro die Stunde üblich. In München werden sogar 10-15 Euro pro Stunde verlangt und auch gezahlt. Für länger Betreuungszeiten (Tagesmutter) ist Bezahlung meist geringer. Üblich sind dabei Stundensätze um 4 Euro oder Tagessätze von 20 bis 25 Euro.

Übernimmt das Babysitting eine Tagesmutter und findet es regelmäßig über einen längeren Zeitraum statt, ist Bezahlung pro Stunde meist geringer. Üblich sind hierbei Stundensätze von 3 bis 5 Euro oder Tagessätze von 20 bis 35 Euro. Doch keine Angst: Sie können beim Ihrem Jugendamt einen Zuschuss beantragen und die Kosten drücken, wenn die Summe Ihre finanziellen Möglichkeiten übersteigt und die Betreuung aus beruflichen Gründen zwingend erforderlich ist.

Lesen Sie weiter:

Erziehung mit Gelassenheit >>>

(Quelle Bild: istockphoto)

Die Wunschfee empfiehlt weiter

Kommentare

Kommentieren

Experten

Fachleute, die Fragen beantworten und Informationen geben ... weiter

Leute finden

Finde Mamis, Papis & Familien in Deiner Umgebung ... weiter

Wunsch nicht dabei?

Alles, was Du Dir wünschst, ist möglich, lies nach ... weiter

Amicella