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Kurzsichtigkeit: Weichen werden oft im Kindesalter gestellt

Die Anzahl der Kurzsichtigen nimmt seit einigen Jahren dramatisch zu. So ist in Deutschland inzwischen jeder zweite Jugendliche kurzsichtig - Tendenz steigend. Wohin diese Entwicklung führen kann, zeigt der Blick nach China: Dort sind bereits rund 95 Prozent der Jugendlichen kurzsichtig - noch vor wenigen Jahrzehnten waren es gerade einmal 20 Prozent. Doch was sind die Gründe dafür, dass immer mehr Menschen bereits im Kindheits- und Jugendalter unter Kurzsichtigkeit leiden? Und können Eltern Maßnahmen ergreifen, mit denen sich einer Kurzsichtigkeit ihres Kindes vorbeugen lässt?

Ursachen von Kurzsichtigkeit: Lichtmangel ist ein entscheidender Faktor

Von Kurzsichtigkeit Betroffene sehen weiter entfernt Befindliches unscharf. Ursache dafür ist, dass die ins Auge einfallenden Lichtstralen nicht optimal gebündelt werden, da ein Missverhältnis zwischen der Brechkraft der Linse und der Augenlänge besteht.

Ist der Augapfel zu lang, sieht der Betroffene unscharf. Zwar ist das Wachstum des Augapfels teilweise genetisch bedingt, aber Umweltfaktoren haben darauf einen großen Einfluss: So fördert helles Tageslicht Studien zufolge die Ausschüttung des Stoffes Dopamin, der ein zu starkes Längenwachstum des Augapfels verhindert.

Auch das ständige Starren auf nahe Bildschirme und Smartphones kann die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit begünstigen. Laut der Präsidentin der Gesellschaft für Augenheilkunde, Nicole Eter, erkläre dies, warum Kurzsichtigkeit sich in den vergangenen Jahren so stark verbreitet hat: Im Zuge der Digitalisierung nutzen die Menschen PCs, Smartphones und Tablets immer intensiver.

Folgen der Kurzsichtigkeit für Kinder

Ist der Augapfel erst einmal zu lang, lässt sich die Kurzsichtigkeit ohne aufwendige OP nicht heilen. Eine solche OP ist aber mit Risiken verbunden und kommt für Kinder ohnehin nicht in Betracht. Denn das Wachstum des Augapfels ist meist erst im Erwachsenenalter abgeschlossen.

Bei einer bestehenden Kurzsichtigkeit benötigt das Kind daher eine Brille. Zudem ist meist zu erwarten, dass die Kurzsichtigkeit durch das fortschreitende Wachstum des Augapfels weiter zunimmt. Folglich bleibt es nicht bei den Kosten für nur eine Brille, sondern nach wenigen Jahren benötigt das Kind oft erneut eine Brille mit anderer Sehstärke. Glücklicherweise gibt es für Eltern mit etwas schmalerem Geldbeutel im Internet inzwischen Anbieter wie optik24plus, die hochwertige Markenbrillen für Kinder und Erwachsene zu reduzierten Preisen anbieten.

Insbesondere jüngere Kinder werden bei Kurzsichtigkeit kaum um eine Brille herumkommen, denn die wenigsten Kindergarten- und Grundschulkinder können sich selbstständig Kontaktlinsen einsetzen. Ein Verzicht auf eine Sehhilfe ist nicht ratsam, kann er doch ernste Konsequenzen für das Kind haben:

  • Gefahr im Straßenverkehr (andere Verkehrsteilnehmer werden nicht rechtzeitig gesehen)
  • Lernrückstand in der Schule, weil das an der Tafel Geschriebene nicht erkannt wird
  • Geringere Leistung bei sportlicher Aktivität und damit oft verbunden wenig Spaß am Spiel im Freien

 

Wie lässt sich der Entwicklung von Kurzsichtigkeit vorbeugen?

Grundsätzlich sollten Eltern mit ihrem Kind frühzeitig zum Augenarzt gehen, denn der kann eine vorliegende Kurzsichtigkeit nicht nur diagnostizieren, sondern auch Therapien empfehlen, mit denen sich ihr Voranschreiten eindämmen lässt.

Ein wichtiger Faktor, damit Kurzsichtigkeit gar nicht erst entsteht, ist die positive Wirkung von Tageslicht: Wie bereits erwähnt, hemmt Tageslicht ein zu starkes Längenwachstum des Augapfels. Eltern sollten ihr Kind daher ermuntern, häufiger im Freien zu spielen und nicht seine gesamte Freizeit in geschlossenen Räumen zu verbringen.

Zudem sollten Eltern ihrem Kind nicht zu früh ein Smartphone überlassen: Laut der Augenärztin Bettina Wabbels erhöhe das ständige Starren auf nahegelegene Displays vor allem bei jüngeren Kindern immens das Risiko, später kurzsichtig zu werden. Das gelte auch für das ständige Sitzen vorm PC oder dem Tablet. Ab einem Alter von 12 Jahren schreite das Augenwachstum langsamer voran. Dann dürften Kinder auch gelegentlich etwas länger am Bildschirm arbeiten und spielen.

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(Bildrechte: Flickr Deep in Thought Aaron CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten)

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