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Diabetes-Früherkennung für Schwangere

Test auf Schwangerschaftsdiabetes zahlt die Krankenkasse

Viele werdenden Mütter bemerken es oft gar nicht selbst, dass sie unter Schwangerschaftsdiabetes leiden. Dabei kann diese Erkrankung dem kleinen Nachwuchs nachhaltig schaden. Nun gehört eine verlässliche Methode zur Früherkennung zum Pflichtprogramm der gesetzlichen Krankenkassen.

Der Schwangerschaftsdiabetes zählt jedoch zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen. Zu den Risikofaktoren gehören Übergewicht, ein Alter über 30 Jahren und eine erbliche Vorbelastung mit Diabetes mellitus. Doch auch ohne bekannte Risikofaktoren kann ein Schwangerschaftsdiabetes auftreten.

Urintest alleine ist unzuverlässig

Ab sofort haben gesetzlich krankenversicherte Frauen zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche einen Anspruch auf eine Blutzucker-gestützte Früherkennung von Schwangerschaftsdiabetes. Wie die Deutsche Diabetes Gesellschaft und die Organisation DiabetesDE erklären hätten die Frauen den Test bisher sebst bezahlen müssen, da die Krankenkassen nur einen Urinzuckertest finanziert hätten. Am 02. März 2011 ist der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) der Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen in Kraft getreten. Demnach wird ein Diabetes-Screening zur Kassenleistung für Schwangere.Das Buch - Schwangerschaft & Geburt - bestellen

Der Test kann zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche in Anspruch genommen werden. Der Arzt gibt dazu der Frau 50 Gramm in Wasser gelösten Zucker (Glukose) zu trinken. Nach einer Stunde nimmt er ihr Blut ab und bestimmt den Blutzuckerwert. Ist dieser unauffällig, ist der Test beendet. Liegt der Wert bei 135 mg/dl oder höher, muss der Arzt meistens einen zweiten Test durchführen, um ein genaues Ergebnis zu erhalten.

Nur ein Urintest ist nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft während der Schwangerschaft nicht verlässlich genug. Schwangere, bei denen der sogenannte Gestationsdiabetes festgestellt werde, sollten während und nach der Schwangerschaft ärztlich betreut werden. Für werdende Mütter erhöht Schwangerschaftsdiabetes nach Angaben von DiabetesDE das Risiko, Bluthochdruck, Harnwegsinfekte oder Schwangerschaftsvergiftungen zu erleiden. Zudem hätten Mütter ein erhöhtes Risiko, dauerhaft an Diabetes zu erkranken.

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(Quelle Bild: Istockphoto)

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