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Holz oder Plastik - was macht gutes Spielzeug aus?

Spielzeug aus Holz ist keine Garantie für Sicherheit

Mein Kind spielt nur mit Holzbausteinen! – Ein gut gemeinter Grundsatz vieler Eltern, die sich vor krankmachenden Inhaltsstoffen vermeintlich schädlicher Kunststoffprodukte fürchten.

Doch die Gefahr lauert im Detail: Denn wo Holz draufsteht, ist nicht immer nur der natürliche Werkstoff drin. Häufig werden die Holzspielsachen mit nicht immer unbedenklichen Farben und Lacken überzogen oder können giftigen Klebstoff enthalten. Bei unsauberer Verarbeitung besteht sogar Splittergefahr.Die Nachziehschnecke aus Holz von HAPE bestellen

Da Kleinkinder noch vieles in den Mund nehmen, ist unlackiertes, gewachstes Holz empfehlenswert. Einige Holzspielzeughersteller verwenden nur umweltfreundliche, völlig unbedenkliche Farben und wählen etwa Lacke aus so genannter "Lebensmittelfarbe".

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Spielzeug aus Kunststoff - Qualität zählt

Wenn sich Eltern für die Attraktivität von Plastikspielzeug erwärmen können, sollte dennoch auch hier die Chemie stimmen: Billiges Spielzeug dieser Kategorie besteht häufig aus PVC, das Weichmacher enthält. Diese so genannten Phtalate machen das Spielzeug zwar geschmeidig und biegsam, auf den Menschen wirken sie jedoch gesundheitsschädigend. Gutes, unbedenkliches Plastikspielzeug sollte daher "Phthalat-frei" oder "PVC-frei" sein. Spielwaren mit Kunststoffen wie Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) sind indes ungefährlich.

Die Okto Plantschis - für die Badewanne - von TOMY bestellenWie oft und wie lange ein Kind mit giftigem Spielzeug spielen könne, ohne zu erkranken, ließe sich bei Stoffen, die sehr langfristig wirken, nicht beurteilen, sagte Bärbel Vieth vom Institut für Riskobewertung in Berlin. So sei die Wirkung krebserregender oder fortpflanzungshemmender Stoffe oft erst nach Jahren festzustellen.

Zu den sichersten Spielzeugen zählen seinen Angaben zufolge Plastikprodukte, unlackierte Holzklötze und Stoffpuppen. Beim Test schnitten unter anderem die Puppen Curly Girly von sigikid und Augusta du Bay von Hello Kitty sowie der Rettungshubschrauber Little People von Fisher Price, der Rettungshelikopter von Playmobil sowie das Fahr- und Spaß-Auto von Ravensburger am besten ab. Sie erwiesen sich als schadstofffrei.

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Holz oder Plastik - Was ist besser?

Fazit: Sowohl Spielsachen aus Holz als auch aus Plastik können ihre Tücken haben. Damit Kinder gesund spielen können, sollten Eltern die Prüfsiegel beachten, die die Sicherheit und Schadstofffreiheit bestätigen. Vor dem Kauf also immer das Kleingedruckte lesen, wenn es denn überhaupt drauf steht. Faustregel: Hersteller, die keine Angaben machen, sind von vornherein verdächtig!

Übrigens: Die Wunschfee hat eine weiterführende Checkliste zum Thema: Bunt und gesund - Worauf Eltern beim Spielzeugkauf achten sollten

(Quelle Bild: HABA, Istockphoto)

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