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HA-Säuglingsnahrung nicht nachsüßen

HA-Milch schmeckt anders

Hypoallergene (HA-) Säuglingsnahrung ist oftmals weniger süß als nicht behandelte Kuhmilchnahrung oder Muttermilch. Den meisten Babys schmeckt es trotzdem. Vor allem Säuglinge, die zusätzlich gestillt werden, lehnen HA-Nahrung allerdings manchmal ab. Auf keinen Fall sollten Eltern nachsüßen oder leichtfertig auf herkömmliche Säuglingsnahrung ausweichen. Besser ist es, sich vom Kinderarzt über Alternativen beraten zu lassen.

Für Säuglinge mit erhöhtem Allergierisiko empfehlen Experten in den ersten vier Lebensmonaten vorbeugend eine hypoallergene Ernährung. Muttermilch und geprüfte HA-Nahrung1 aus dem Handel sind hierfür gleichermaßen geeignet. Je nach Herstellungsverfahren haben manche HA-Nahrungen allerdings einen mehr oder weniger bitteren Geschmack. Solange das Baby ausreichend trinkt und gut gedeiht, müssen sich die Eltern darüber keine Gedanken machen. Verweigert der Nachwuchs die Nahrung, sollten sie in Absprache mit dem Kinderarzt oder ihrer Hebamme eine andere HA-Nahrung ausprobieren. "Auf keinen Fall dürfen sie die Nahrung nachsüßen.", warnt Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.

Sensibilisierung gegen Milcheiweiß verhindern

Moderne Säuglingsnahrung ist an ihr natürliches Vorbild Muttermilch angelehnt und enthält alle Nährstoffe in den Mengen, die für eine gesunde Entwicklung notwendig sind. „Diese Zusammensetzung zu verändern und beispielsweise Zucker einzurühren wäre fahrlässig“, meint Hackler. Auch Naturprodukte wie Honig und Ahornsirup sind tabu, denn sie enthalten Spuren des Bakteriums Clostridium  botulinum, das bei Babys unter einem Jahr lebensbedrohliche Darminfektionen auslösen kann.

Hackler rät außerdem dringend davon ab, allergiegefährdeten Kindern anstelle von HA-Nahrung herkömmliche Kuhmilchnahrung zu geben – auch wenn diese nach Empfinden der Eltern besser schmecken sollte. Im entscheidenden Zeitfenster von vier Monaten kann bereits ein Fläschchen intakter Kuhmilch eine Sensibilisierung gegen Milcheiweiß hervorrufen und so den Weg für eine Laufbahn als Allergiker ebnen.“

In der Broschüre „Allergieprävention und Ernährung“ finden Eltern wertvolle Informationen zum Allergierisiko von Neugeborenen, Ernährungsempfehlungen zur Allergieprävention und Tipps zum Einführen der Beikost. Die Broschüre kann im Internet oder auf dem Postweg kostenlos bestellt werden: Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn.

(Quelle Bild/Text: istockphoto/Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.)

(Quelle Bild: Milupa GmbH)

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