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Weihnachten in der ganzen Welt

Rund um den Erdball werden Weihnachtsfeste gefeiert, doch die Bräuche können unterschiedlicher nicht sein. Einige Beispiele, wie bunt die Traditionen dieses christlichen Festes sein können haben wir Euch zusammengestellt:

Deutschland - Weihnachten, wie wir es kennen

Der Tannenbaum, Weihnachtsbaum oder Christbaum ist wohl das wichtigste Symbole der deutschen Weihnacht. Der Brauch, die kalte und dunklen Jahreszeit mit grünen Pflanzen als Hoffnung auf neues Leben und Kerzen als Hoffnung auf Licht zu schmücken, ist schon mehr als Tausend Jahre alt. Für die Kinder sind natürlich die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum das Wichtigste. Den Tannenbaum, so wie wir ihn in Deutschland kennen, gibt es jedoch erst seit etwa 400 Jahren.

Südafrika - ein schrilles Weihnachtsfest

Während in Mitteleuropa Weihnachten mit Schnee, Eiskristallen am Fensterglas Scheiben und wohliger Ofenwärme verbunden wird, verbringen Südafrikaner die Festtage nicht selten am Strand. Doch trotz sonnigem Badewetter, ganz auf weihnachtliches Traditionen verzichten auch sie nicht. So sind beispilesweise am Kap die Fenster mit glitzernden Fähnchen, Stoffen, Wolle und Goldfolie verziert. Für die Urbevölkerung ist Weihnachten ein karneval-ähnliches, schrill-buntes Fest. Besonders gutes Essen sowie singende und tanzende Menschenansammlungen vermitteln den Eindruck ausgelassener Fröhlichkeit.

Japan - Weihnachten weniger wichtig

Weihnachten ist in Japan weniger wichtig, auch kein Feiertag und wird eher durch den kommerziellen Sektor gefördert. Völlig im Gegensatz zu unseren Festlichkeiten in Europa ist das Weihnachtfest in Japan eine Gelegenheit für Paare, sich kennenzulernen oder große Partys zu feiern, während das Neujahrfest der Familie gewidmet wird. Verliebte, aber auch Familien und Freunde tauschen kleine Geschenke aus. Was besonderes ist die japanische Weihnachtstorte, weiß und mit Erdbeeren geschmückt, die Geburtstagstorte für das Christkind.

Geschenke für Baby und Kleinkind - Wunschfee

Frankreich - Père Noel kommt durch den Schornstein

Früher wurden die Kinder in Frankreich am 6. Dezember vom "Saint Nicolas" beschenkt. Aber die zeiten haben sich geändert - "Père Noel" ist nun derjenige, der sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe angenommen hat. In der Nacht zwischem dem 24. und 25. Dezember besucht er, durch den Schornstein kommend, die Familien und legt seine Geschenke in die dafür bereitgestellten Schuhe.

Libanon - das wichtigste Fest

Die Weihnachtsvorbereitungen im Libanon beginnen, wie fast überall in Nahost, ungefähr 14 Tage vor dem eigentlichen Weihnachtsabend. Die Libanesen pflanzen dann Erbsen-, Bohnen- oder Linsensamen in Wattebäuschchen ein. Bis zum Fest werden die Setzlinge bis zu 15 Zentimeter groß. Damit werden dann die Weihnachts-Krippen geschmückt.

Die Krippenfiguren selbst werden zumeist aus dunklem Papier gebastelt. Auch ein leuchtender oder glitzernder Stern wird über der biblischen Szenerie angebracht. Wie kaum ein anderes Volk bereitet man sich im Libanon auf Weihnachten vor. In den letzten neun Tagen vor Heiligabend werden in vielen Kirchen des Landes allabendlich Weihnachts-Predigten abgehalten.

Schweden - Julzeit feiert bereits am 13. DezemberDie Weihnachtsgeschichte als Bilderbuch bestellen

In Schweden nennt man die Vorweihnachtszeit "Julzeit". Höhepunkt dieser Tage ist der 13. Dezember. Die Kinder warten jedes Jahr voller Sehnsucht auf diesen Tag. Dann wird nämlich das Fest der "Santa Lucia", wie man die schwedischen Lichterkönigin nennt, gefeiert. Komplett in weiß gekleidet, mit einer roten Kordel um die Taille und brennenden Kerzen auf dem Kopf ziehen alle Mädchen als kleine Lichterköniginnen verkleidet durch die oft schon sehr kalten Städte und Dörfer.

Großbrittanien - Küssen ohne Frage

Der Mistelzweig über dem Türrahmen ist die wichtigste britische Tradition. Gehen die Mädchen unter diesem hindurch, dürfen sie ungefragt geküsst werden - entgegen aller sonst so typischen Prüderie. Wie auch bei uns gehört der "Christmas Tree", der Weihnachtsbaum, in jede Wohnstube. Doch erst der Ehemann von Königin Victoria, der in Deutschland gebürtige Prinz Albert, brachte Mitte des letzten Jahrhunderts diese Tradition auf die Insel.

Bulgarien - das Festessen im Vordergrund

Hier steht das Essen ganz im Vordergrund und Heiligabend in Bulgarien steht ein traditionelles Festmahl auf dem Programm. Mindestens 12 verschiedene Gerichte - eines für jeden Monat des Jahres - gehören dazu. Familien, die noch mehr auftafeln, so die Tradition, werden das folgende Jahr über genug zu essen haben. Die Gerichte bestehen aus Bohnen, verschiedenen Arten von Nüssen, getrockneten Pflaumen, Kuchen u.a.. Fleisch darf nicht auf den Eßtisch stehen.

USA - Bunt und schrill mit Santa Claus

"Happy Xmas" - der lockere Spruch der Amerikaner hat einen weitaus tieferen Sinn. Das "X" seht für den Anfangsbuchstabe der griechischen Schreibweise von Christus. Die aus vielen Ländern der Welt stammenden Einwanderern ist es zu verdanken, dass Weihnachten in den USA ein multikulturelles Treiben mit Dutzenden aus Europa und anderen Erdteilen importierten Bräuchen. Der 21. Dezember wird als Pilgertag gefeiert. Die erfolgreiche Landung der Pilgerväter wird mit einem Essen gefeiert, in dem sich damals neuen unbekannten Zutaten wieder finden, die der ersten Generation der späteren US-Amerikaner das Leben gerettet haben.

Kunterbunt und schrill wird Christmas oder lässig X-Mas gefeiert. In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember kommt Santa Claus in seinem Schlitten, der von den Rentieren Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Donder, Blitzen, Cupid, Comet und Rudolph gezogen wird. Durch den Kamin kommt er ins Haus und seinem Ziel: das Füllen der "Christmas-stockings" mit Geschenken, das sind lange Strümpfe, die die Kinder und Eltern am Kamin aufgehängt haben.

Brasilien - Weihnachtsbaum ohne Schnee

Brasilien kennt zur Weihnachtszeit keinen Schnee, trotzdem: An geschmückten - echten oder unechten - Weihnachtsbäumen mangelt es nicht. Auch Weihnachtsträuße aus Pinienzweigen oder vergoldete, trockene Baumäste signalisieren, dass das Weihnachtsfest naht. Die Brasilianer feiern Heiligabend erst um Mitternacht mit einer festlichen Essen und einer Bescherung in der Familie. Viele nehmen vorher an den Mitternachtsmessen der katholischen Kirchen teil.

Bangladesh - die Bananenstaude wird geschmückt

Mangels Tannenzweigen schmücken die wenigen Christen in Bangladesch zu Weihnachten ihren Weg zur Kirche mit großen Bananenblättern. Sie binden sie zu Bögen zusammen und zünden darunter kleine Lichter an.

Neuseeland - Weihnachten am Strand

Weihnachten am Strand mit Picknick und Grillparty, das sind die Neuseeländer. Beerenobst (Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren und "boysenberries") wird im Dezember geerntet und dann zusammen mit viel Eis als Weihnachtsdesert angeboten. Weit verbreitetr ist auch, zu Weihnachten einen süßen Kuchen namens "Pavlova" zu essen, der aus Sahne und Eiweiß besteht, und dann mit Kiwis bedeckt wird. Vielerorts anzufinden auch der Pohutukawa (neuseeländisch: "Weihnachtsbaum"), ein Baum, besonders entlang der Küste zu finden, der um den Jahreswechsel auffallend rot blüht.

Unser Buchtipp: Die Weihnachtsgeschichte als Bilderbuch - Die Weihnachtsgeschichte wird hier leicht verständlich und in liebevoll gestalteten Bildern erzählt. Ein weihnachtliches Puzzlebuch mit 13 Teilen zum Herausnehmen für Kinder ab 2 Jahren. Preis: 8,99 Euro (D).

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