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Alternative Medizin während der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft suchen viele Frauen nach sanften wirksamen Arzneimitteln zur Unterstützung und Linderung verschiedener Beschwerden. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten. Welche dies sind und worauf man dabei achten sollte, beschreibt der folgende Artikel.

Bachblütentherapie für die Schwangerschaft

Bei der Bachblütentherapie gibt es insgesamt 38 verschiedene Blütenextrakte, die in stark verdünnter Form zum Einsatz kommen. Im Vordergrund stehen nicht körperliche Beschwerden, sondern negative seelische Verhaltensmuster, die mithilfe der Bachblüten korrigiert werden können. Laut dem Entdecker der Bachblüten, Edward Bach, können seelische Hintergründe organische Leiden verursachen. Bei der Auswahl der Bachblüten ist die Gemütslage entscheidend. Bei der Einnahme der Bachblüten werden 2-3 Tropfen der jeweiligen Blütenessenz in ein Glas Wasser gegeben und schluckweise über den Tag verteilt getrunken.

Aromatherapie für die Schwangerschaft

Bei einem positiven Schwangerschaftstest kommen erstmal viele Gefühle zusammen. Die Freude über das bevorstehende neue Leben, aber auch Ängste und Unsicherheiten. Viele Frauen suchen im komplementärmedizinischen Bereich nach Hilfen. Bei der Aromatherapie beispielsweise werden ätherische Öle verwendet, die stark konzentriert sind. Aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit sollten die Öle nur tropfenweise verwendet werden. Es ist empfehlenswert, sich beim zuständigen Gynäkologen zu informieren, und auch von einer Hebamme des Vertrauens beraten zu lassen, was genau mit dem Umgang mit der Aromatherapie in der Schwangerschaft zu beachten ist. Besonders von der Einnistungsblutung bis hin in die 12te Woche der Schwangerschaft sollte vorsichtig mit der Verwendung ätherischer Öle umgegangen werden. Die Hebamme kann mit Sicherheit Informationen geben, welche Öle und Düfte geeignet sind und welche gar nicht verwendet werden dürfen. Es ist darauf zu achten, keine durchblutungsfördernden ätherischen Öle, wie beispielsweise Schafgarbe, Fenchel, Muskatnuss, Zimt oder Anis zu verwenden. Auf keinen Fall darf in der Schwangerschaft eine Blutung hervorgerufen werden. Wehenauslösende Öle, wie beispielsweise Pfefferminze, Piment, Thymian, Gewürznelken und Zitronenstrauch, dürfen erst wenige Tage vor dem Geburtstermin und bei der Geburt und nur unter Rücksprache mit Hebamme oder Arzt angewendet werden.

Homöopathie in der Schwangerschaft

Besonders während der Schwangerschaft ist es wichtig, vorsichtig mit der Selbstmedikation von homöopathischen Mitteln umgegangen werden. Am besten ist es, sich von der Hebamme und dem Gynäkologen beraten zu lassen. Aufgrund der geringen Nebenwirkungen stellt die Homöopathie allerdings eine gute Alternative zur Schulmedizin dar. Beispielsweise können typische Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit, Rückenschmerzen, Schlafprobleme, Sodbrennen und Geburtswehen mit Hilfe der Homöopathie gelindert werden. Auch geburtsbegleitend können homöopathische Mittel helfen, wenn die Wehen sehr schmerzhaft sind, oder sich der Muttermund nicht öffnet. Bei einer natürlichen Geburt ohne Schmerzmittel ist die Homöopathie eine gute Alternative.

Akupunktur in der Schwangerschaft

Akupunktur gehört als wesentlicher Bestandteil zur Traditionellen Chinesischen Medizin und kann in der Schwangerschaft bei Verspannungen und Rückenproblemen hilfreich sein. Die Akupunktur erreicht alle Organsysteme, unterstützt die Entspannung und kann auch helfen, die Geburt einzuleiten. Entlang der Hauptenergiebahnen werden feine Nadeln in bestimmte Körperpunkte eingebracht. Die Lebensenergie Qi soll harmonisiert werden und die beiden Lebensprinzipien Yin und Yang sollen in Einklang gebracht werden.

Fazit: Begleitend zur Schulmedizin gibt es für schwangere Frauen eine Reihe von komplementärmedizinischen Alternativen, welche bestimmte Beschwerden in der Schwangerschaft und auch bei der Geburt lindern. Egal ob Bachblütentherapie, Aromatherapie, Akupunktur oder Homöopathie, diese Alternativen sollten nicht im Alleingang angewendet werden. Eine fachkundige Beratung durch den Gynäkologen und die zuständige Hebamme ist angebracht und sinnvoll, um die Schwangere und ihr Baby bestmöglich in ihren Bedürfnissen unterstützen zu können. Auf diese Weise können alternativmedizinische Maßnahmen unterstützend und ergänzend zur Schulmedizin verschiedenste Beschwerden in der Schwangerschaft lindern und auch bei der Geburtsvorbereitung und der Geburt selbst eine positive Wirkung haben.

 

Bild: Pixabay / Cenzi

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