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Weniger ist manchmal mehr: Muss es immer der Berg an Geschenken unter dem Weihnachtsbaum sein?

Weihnachten ist das Fest der Liebe und in den letzten Jahren immer mehr des Schenkens. Besonders in Familien mit kleinen Kindern geht der Trend zum Spielzeugberg, der schon bei den kleinsten Familienmitgliedern zu einem Überkonsum im Kinderzimmer führt. Kuscheltiere, Bausteine, Rennautos oder Puppen – die Auswahl für Mädchen und Jungen ist riesig und in der heutigen Zeit kommt jedes Jahr eine neue aufregende Spielidee auf den Markt.

Das Problem daran ist, dass viele Kinder in ihren Zimmern völlig überfordert sind, denn bei der ganzen Auswahl fällt es schwer, sich auf ein Spielzeug zu fokussieren, was aber für die Entwicklung sehr wichtig ist. Und wenn dann auch noch Weihnachten vor der Tür steht und unter dem Christbaum wieder ein neues Plus an etlichem Spielzeug wartet, dann ist nicht nur Freude ein Gefühl, das die Kleinen überkommt. Dieser Beitrag verrät, warum es wichtig ist, sich auf eine Anzahl an Kinderspielzeug zu beschränken, und gibt Tipps, um beim nächsten Weihnachtseinkauf nicht alle guten Vorsätze über Bord zu werfen.

Wie viele Geschenke sind angemessen?

 Die Anzahl an Geschenken ist nicht für jede Familie explizit festzulegen. Allerdings ist es wichtig, die Kinder nicht zu überfordern

Es gibt keine allgemeingültige Anzahl an Geschenken für Kinder, die für jede Familie empfehlenswert ist. Tatsache ist jedoch, dass die Ausgaben für Spielzeug kurz vor Weihnachten mit 1,74 Milliarden Euro Platz drei der drei wichtigsten Umsatzbereiche im Handel einnehmen. Die Richtlinie „Weniger ist mehr“ ist deshalb nicht verkehrt.

Grundsätzlich benötigen Babys beispielsweise noch gar keine großen Geschenkberge. Der funkelnde Baumschmuck und die Vielfalt an Farben sind oftmals schon ausreichend, um den kleinen Familienmitgliedern eine Freude zu bereiten. Ältere Geschwister schreiben häufig schon einen kleinen Wunschzettel. Dabei ist jedoch zu beachten, dass ein Wunschzettel keine Bestellliste ist.

Manche Wünsche sollten von den Eltern konsequent nicht erfüllt werden, um nicht nur den Überfluss zu stoppen, sondern auch, um den Kids eine wichtige Regel im Leben beizubringen: Auch, wenn es ein Wunsch ist, bekommen sie diesen nicht immer erfüllt. Um sowohl die Suche nach einem bestimmten Spielzeug zu erleichtern als auch den besten Preis zu finden, lohnt es sich für Familien mit mehreren kleinen Kindern online auf raffinierten Preisvergleichsportalen nach den gewünschten Spielsachen zu suchen. Hier sind mehrere Anbieter aufgelistet, die unterschiedliche Ausführungen der Artikel als auch diverse Preiskategorien offerieren. So ist es für Eltern möglich, auch das Budget für Spielzeuge in einem angemessenen Rahmen zu halten.

Welche Auswirkungen hat zu viel Spielzeug auf die Kids?

Wenn Kinder zu viel Spielzeug bekommen, wissen sie zunächst nicht, mit welchem Geschenk sie spielen sollen. Die Freude über die Vielzahl an Spielsachen ebbt schnell ab, sodass dieser Überfluss schon bei kleinen Kindern Stress auslöst. Auch das kreative, konzentrierte Spielen ist durch die Flut an Spielzeug nicht mehr möglich. Für die Entwicklung des Kindes ist es allerdings von großer Bedeutung, frei und kreativ zu spielen, denn so eignen sich die Kleinen nicht nur Einfallsreichtum an, sondern auch Wissen und motorisches Können.

Um der kindlichen Fantasie möglichst freien Lauf zu lassen, ist es sinnvoll, im Kinderzimmer nicht für einen Überfluss an Spielzeug oder facettenreichen Vorgaben beim Spielen zu sorgen. Damit sind beispielsweise Spielsachen gemeint, die weiteres Zubehör brauchen, um damit überhaupt etwas anzustellen. Ohne Vorgaben sind die Kids gefragt. Sie denken sich Situationen aus und überlegen selbst, welches Zubehör nötig ist, um das Spielen kreativer zu gestalten.

Wie stehen Eltern zu Smartphones und Hightech-Spielzeug unter dem Weihnachtsbaum?

Vor, während und nach dem Weihnachtsessen flimmert der Bildschirm der neuen technischen Errungenschaft. Smartphones und Hightech-Spielzeug sind immer häufiger in den Geschenken für Kinder unter dem Weihnachtsbaum.

Im 21. Jahrhundert ist es keine Seltenheit, wenn Kinder unter dem Weihnachtsbaum ein technisches Spielgerät oder Smartphone sowie Tablet vorfinden. Die Frage, wie Eltern zu digitalen Weihnachtsgeschenken für Kinder stehen, ist nicht eindeutig zu beantworten.

Zum einen sind Lerncomputer beispielsweise praktisch für Motorik und Feingefühl, zum anderen sind reine Unterhaltungsgeräte in jungen Jahren eher kontraproduktiv für Kreativität und Fantasie. Gerade Smartphones und Tablets geben mit visuellen und auditiven Effekten bereits vor, was es zu sehen und zu hören gibt – da ist kein Spielraum für den Einfallsreichtum der Kinder. Außerdem sorgen die digitalen Gerätschaften für so viel Unterhaltung, dass sich die Kids beispielsweise auch nicht mehr oder weniger mit anderen Kindern sowie Geschwistern beschäftigen. Eine Umfrage zum Thema „Digitale Technik im Kinderzimmer“ hat ergeben, dass knapp 37 Prozent der Befragten jedoch trotzdem der Meinung sind, dass Kinder in jungen Jahren mit den digitalen Gegebenheiten in Berührung kommen sollten.

Hilfreiche Tipps für den Weihnachtseinkauf

Sinnvoll ist, vor dem Einkauf eine Anzahl an Geschenken für die Kinder festzulegen. Dadurch machen sich die Kleinen auch automatisch mehr Gedanken, welche Spielzeuge es wirklich sein sollen. Weitere Tipps sind:

  • Geschenke aufteilen: Große Geschenke sind in der Familie am besten aufzuteilen. Sowohl die Verwandten als auch die Paten übernehmen gerne einen Teil, sodass es dadurch zwar viele kleine Einzelteile, im Grunde aber nur ein großes Geschenk gibt.
  • Offene Kommunikation: Ältere Kinder erzählen den Eltern im Regelfall von den Wünschen für Weihnachten. Wichtig hierbei ist, ein offenes Gespräch zu führen und bei Einwänden den Kids genau zu erklären, warum der Wunsch vermutlich nicht in Erfüllung gehen wird.
  • Natürlich spielen: Um den Kindern eine unbedenkliche Freude zu machen, lohnt es sich, über nachhaltiges Spielzeug nachzudenken. Diese bestehen nicht nur aus nachwachsenden Rohstoffen, sondern sind auch ohne gesundheitsschädigende Farbstoffe oder Lacke produziert. Und in der Regel kommen diese Spielsachen auch ganz ohne technischen Schnickschnack aus. Ideal für Eltern, die ihre Kids so lange wie möglich von den digitalen Spielbereichen fernhalten möchten.

 

Tipp zum Ausmisten von Spielsachen: Um auszutesten, welches Spielzeug zu den beliebten im Kinderzimmer gehört, ist es ratsam, verschiedene Spielsachen wegzuräumen. Werden diese vermisst, dürfen sie zurückkommen. Ist das nicht der Fall, ist es eine gute Idee, diese zu verschenken oder verkaufen.

(Quelle Bilder: pixabay.com © geralt (CC0 Creative Commons), pixabay.com © Gilmanshin (CC0 Creative Commons), pixabay.com © 3dman_eu (CC0 Creative Commons))

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