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Wegweiser Kinderwagen: Auswahlkriterien für das passende Modell

Kinderwagen ist nicht gleich Kinderwagen. In vielen Fällen müssen diese besonderen Transportmittel mehr bewegen, als nur Kleinkinder oder Babys. Manchmal müssen Geschwisterkinder mit, manchmal müssen Mütter oder Väter Einkäufe damit transportieren oder den täglichen Weg mit Bus, Bahn und zu Fuß zwischen KiTa, Arbeitsplatz und Großeltern zurücklegen. Und das bei jedem Wetter.

Es macht einen Unterschied, ob der Kinderwagen im Großstadtdschungel zum Einsatz kommt oder oft über unebene, manchmal matschige Feld- und Waldwege geführt wird. Je nach individueller Anforderung kommt entweder ein geländegängiger Allrounder oder ein Buggy-Leichtgewicht infrage, zum Beispiel wie hier vorgestellt. Welche Auswahlkriterien den Weg zum passenden Kinderwagen weisen, ist Gegenstand dieses Beitrags.

Grundlegende Tipps: Das gilt für alle Modelle

Egal, welches Modell das passende ist, jeder Kinderwagen und jeder Buggy sollte bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Dazu gehören

  • Sicherheit: Prüfsiegel checken
  • Komfort und Bequemlichkeit: Passform muss stimmen
  • Schadstoffe: sollten ausgeschlossen sein

Weitere ausführliche Informationen zu diesen und anderen Punkten liefert diese Checkliste beim Kauf eines Kinderwagens. Sie behandelt neun wichtige Dinge, die der Kinderwagen mitbringen sollte.

Abstellplatz des Kinderwagens: Wohnung oder Hausflur?

Wer den Kinderwagen nicht nur über Wege schieben muss, sondern ihn in die 2. oder 3. Etage ohne Aufzug zu tragen hat, sollte sich nach einem Gefährt umsehen, das sich auf ein geringes Packmaß zusammenfalten lässt. Auch ein Kinderwagen oder ein Buggy mit Tragetasche ist dann eine sinnvolle Anschaffung. Wenn beides nicht infrage kommt, ist die Alternative eine Hartschale fürs Baby.

Falls der Kinderwagen ständig im Hausflur eines Mehrfamilienhauses steht, sollten Eltern im Hinterkopf behalten, dass die Gänge nicht immer breit genug bemessen sind. In Mehrfamilienhäusern, in denen unter Umständen mehrere Familien mit kleinen Kindern und Babys leben oder auch Fahrräder im Hausflur abgestellt werden, können parkende Buggys und Kinderwagen den anderen Mitbewohnern das Leben schwermachen. Deshalb empfiehlt es sich bei der Auswahl auf Modelle zu schauen, die schmaler dimensioniert sind. Was Mieter zum Abstellen von Kinderwagen im Hausflur wissen sollten, ist im Forum Mietrecht in diesem Bericht ausführlich erläutert.

Auto oder Bus: Wie wird der Kinderwagen transportiert?

Je nachdem, ob der Kinderwagen in den Kofferraum eines Kombis oder eines Kleinwagens gepackt wird oder, ob er ständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte er gewisse Dimensionen nicht überschreiten. Beim Kauf empfiehlt es sich deshalb, gegebenenfalls mit dem Wagen fortzufahren, in dem der Kinderwagen überwiegend transportiert wird. Im zusammengefalteten Zustand muss er sich bequem verstauben lassen.

Außerdem ist es ratsam, einen Kinderwagen zu kaufen, der nicht zu schwer ist und ein unkompliziertes System zum zusammenklappen und wiederaufbauen aufweist. Wer mit dem Kinderwagen ständig zu Fuß unterwegs ist und Bus und Bahn benutzt, kann auf ein etwas größeres Gefährt setzen, das sich allerdings gut manövrieren lassen muss. Dieses sollte allerdings möglichst leicht sein, um das Ein- und Aussteigen in die öffentlichen Nahverkehrsmittel und U-Bahn-Stationen unkompliziert zu gewährleisten. Ein Kraftakt sollte das auf keinen Fall werden.

Alltagsgefährt oder Sonntags-Buggy? Die Ausstattung eines Kinderwagens

Wer den Kinderwagen oder Buggy tatsächlich jeden Tag braucht, mit ihm zum Einkaufen fährt, Kinder zum Kindergarten bringt und quasi jeden Tag in der Woche nutzt, der sollte sich die Ausstattung des Kinderwagens ganz genau angucken. Ein höhenverstellbarer Griff mit weicher Polsterung und gut erreichbaren, sicheren Bremsen sind wichtig. So lässt sich auch ein schwereres Gefährt sicher bewegen.

Außerdem ist eine Packtasche in unmittelbarer Nähe praktisch, in der Taschentücher Getränke Handtasche oder Telefon ihren Platz haben. Weitere Packtaschen an den Seiten oder unterhalb der Sitzfläche haben sich ebenfalls bewährt. Vorteilhaft sind Packtaschen, die sich so sichern lassen, dass die dort platzierten Gegenstände auch bei ruppiger Behandlung nicht herausfallen können. Eine gesonderte Tasche für den Regenschutz, der den Kinderwagen und natürlich das Kind abschirmt, ist ebenfalls empfehlenswert.

Kommt der Kinderwagen nur gelegentlich zum Einsatz, zum Beispiel, wenn sonntags der Kaffeebesuch bei den Großeltern ansteht oder für einen gelegentlichen kurzen Spaziergang durch den Park, dann reicht ein leichter, schmaler Buggy ohne Zusatztaschen und großen Stauraum.

Geschwisterkinder an Bord: Zwillingswagen oder Trittbrett

Wenn mehr als ein Kind zu transportieren ist, stellt sich schnell die Frage nach einem zweiten oder dritten Platz. Sind die Kinder ungefähr im gleichen Alter, haben sich Zwillingswagen bewährt, die beide Kinder nebeneinander oder hintereinander platzieren. Ist der Altersunterschied größer, kommt eventuell ein Modell mit Trittbrett infrage. Dieses wird so montiert, dass das größere Kind hinter dem Sitzplatz stehend mitgenommen wird. Achtung: Manche Kinderwagen Kippen nach hinten, wenn vorne niemand drinsitzt. Deshalb beim Kauf unbedingt den Test mit den beiden Kindern machen, die den Wagen benutzen sollen.

Radbeschaffenheit und Federung

Je unwegsamer das Gelände ist, durch das der Buggy oder Kinderwagen täglich fahren muss, desto besser sollten Radbeschaffenheit und Federung auf die Situation angepasst sein. Für Kinder, die jeden Tag über Stock und Stein durch Wiesen und Feldern gefahren werden, sind starke Profilreifen sowie eine mittelstarke Federung empfehlenswert. Die starke Profilierung hilft dabei, auch matschige Wege gut zu bewältigen. Die mittelstarke Federung gleicht Unebenheiten ideal aus. Ist die Federung zu hart, bekommt das Kind zu starke Stöße ab. Ist die Feder zu weich, schwingt der Wagen zu heftig.

Beim ständigen Einsatz auf Asphalt und im städtischen Straßenverkehr, sind Modelle mit weicherer Federung empfehlenswert. Schmalere Reifen mit weniger stark Profil lassen sich leichter manövrieren. Ganz besonders gut manövrierfähig sind übrigens Kinderwagen und Buggys, die 3 Räder aufweisen. Sie lassen sich ausgesprochen gut drehen, wenden fast auf der Stelle, und sind deshalb selbst für engere Gänge und für größere Menschenansammlungen gut geeignet. Auch im Gelände machen Sie sich gut, denn so ein Gefährt lässt sich immer wackelfrei abstellen und gleicht jede Unebenheit vergleichsweise sanft aus. Und zwar auch dann, wenn es über längere Strecken unwegsam ist.

Fazit: Um aus dem breiten Angebot von Kinderwagen und Buggys das passende Modell herauszufiltern, müssen Eltern wissen, welche Anforderungen sie an den Wagen stellen. Wer sich darüber im Klaren ist, kann das Angebot sinnvoll eingrenzen und so die Auswahl auf die Modelle begrenzen, die für den individuellen Einsatz passen.

(Bildquellen: https://pixabay.com/de/users/Antranias-50356, https://pixabay.com/de/users/21150-21150/)

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