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Kranke Kinder brauchen mehr als einen Arzt

"Kinder sind keine kleinen Erwachsenen" – eine oft zitierte These, der in der Praxis nicht immer Rechnung getragen wird, bedauerlicherweise gerade auch dann nicht, wenn es um das Wohlbefinden kranker Kinder geht: So werden etwa den kleinen Patienten in einigen Fällen Arzneimittel verordnet, die eigentlich für Erwachsene zugelassen sind. Wie unterscheiden sich die Bedürfnisse eines kranken Kindes von denen eines kranken Erwachsenen?

Vor allem aber sind es die Krankenhausaufenthalte, die viele junge Patienten, noch zusätzlich zu ihrer Erkrankung, physisch wie psychisch schwer belasten können. Nicht überall erlauben es die strukturellen wie finanziellen Möglichkeiten bei einer stationären Behandlung gezielt auf die besonderen Bedürfnisse von kranken Kindern einzugehen. Denn: Sie brauchen mehr Zeit, Zuwendung und häufig auch eine andere Therapie als kranke Erwachsene.

Um die Situation kranker Kinder vor, während und nach einem Krankenhausaufenthalt grundlegend zu verbessern, wurde das Aktionskomitee KIND IM KRANKENHAUS (AKIK) ins Leben gerufen.

Seit 1968 setzt sich der Bundesverband dafür ein, dass Kinder eine bessere, vor allem altersgerechte, familienorientierte und wohnortnahe Betreuung in einem Kinderkrankenhaus oder einer Kinderabteilung erhalten. Mit bislang weit reichenden Erfolgen:

So konnte AKIK die Türen der Kinderkrankenhäuser für Eltern öffnen: Daher sind heute uneingeschränkte Besuchszeiten oder die Eltern-Mitaufnahme fast überall möglich. Zudem war der Verband maßgeblich an der Schaffung der europaweit gültigen „EACH-Charta“ für Kinder im Krankenhaus beteiligt, die die Rechte für Kinder im Krankenhaus beschreibt, und die zukünftig – so das erhoffte Ziel - als Qualitäts-Standards für Kinderkrankenhäuser gelten soll.

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