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Kinderwunsch und Fibromyalgie

Die Fibromyalgie, die häufig auch als sogenanntes Weichteilrheuma bezeichnet wird, trifft von den insgesamt 2% Betroffenen zu 90% die Frauen. Meist sind die Schmerzen über den ganzen Körper verteilt, bestimmte Stellen sind sehr druckempfindlich.

Betroffen sind hier immer die Muskeln aber zum Teil auch die Sehnen. Haben die betroffenen Frauen nun einen Kinderwunsch, stellt sich natürlich als erstes immer die Frage nach der Vererbbarkeit und als zweites, ob eine Schwangerschaft mit dieser Krankheit überhaupt möglich ist. 

Ist die Fibromyalgie vererbbar oder nicht?

Um diese Frage zu klären, muss man auf jeden Fall unter den zwei unterschiedlichen Typen der Fibromyalgie unterscheiden, nämlich der Sekundären sowie der Primären. Die Sekundäre entsteht als Folgeerkrankung aus einer Autoimmun- oder Krebserkrankung und scheidet daher als Erbkrankheit aus. Um zu erfahren ob Fibromyagie vorliegt kann z.B. bei hhp.de ein Schmerztest gemacht werden.Das Buch - Der Fibromyalgie-Ratgeber - bestellen

Die Ursachen der primären Fibromyalgie hingegen sind bislang immer noch nicht eindeutig geklärt, so dass eine genetische Vererbung nicht auszuschließen ist. Hier wird noch immer weiter geforscht, da die Krankheit erst seit 1990 als eigenständige Krankheit anerkannt wird und so auch viele Punkte, wie zum Beispiel die Vererbbarkeit, nicht geklärt sind. Daher sollte sich auch keine betroffene Frau scheuen, aus einem solchen Grund nicht den Schritt in die Schwangerschaft zu wagen.

Unser Buchtipp: Der Fibromyalgie-Ratgeber: Trotz Dauerschmerzen ein gutes Leben führen - Die Ursache bleibt ein Rätsel: Selbst die aktuelle medizinische Leitlinie für das Fibromyalgie Syndrom vom März 2017 nennt keine Ursachen für die Erkrankung. Eine seriöse medizinische Therapie versucht also vielmehr, gezielt Symptome zu lindern insbesondere den Dauerschmerz. Was man weiß: Elemente der multimodalen Schmerztherapie, Entspannungsübungen und gezielter Stressabbau haben einen positiven Einfluss auf die Schmerzintensität. Auch die ganz persönliche Einstellung zum Leben mit Dauerschmerz spielt eine wichtige Rolle. Preis: 19,99 Euro (D).

Natürlich ist eine Schwangerschaft möglich

Trotz der Erkrankung ist eine Schwangerschaft natürlich möglich. In einem solchen Fall ist aber auch der Partner der Schwangeren gefordert, um ihr Stress abzunehmen und so viel wie möglich unterstützend mitzuwirken. Denn durch eine Schwangerschaft können bedingt durch die erhöhte Belastung des Körpers die Symptome der Fibromyalgie noch verschlimmert werden. Denn gerade Stress setzt den Betroffenen hier meist erheblich zu.

So sollte man sich als Betroffene in der Schwangerschaft schonen, aber auf Bewegung, die hier ja sehr hilfreich gegen die Symptome sein kann, keinesfalls verzichten. Wenn man sich daher als Schwangere auf das Kind freut und sich nicht unnötig unter Druck setzt, dann kann man eine Schwangerschaft wie bei jeder anderen Frau erwarten, in der man durchaus die Wartezeit auf das ungeborene Kind in vollen Zügen genießen kann. Weitere Diskussionen dazu gibt es auch bei Rheuma-Online.de.

Stabilisierung der Krankheit herbeiführen

Durch Psychologische Hilfe, Krankengymnastik, autogenes Training, Atemübungen sowie Medikamente kann die betroffene Schwangere jedoch den Symptomen gut gegensteuern. Hier gibt es viele Behandlungsmöglichkeiten, die mit dem behandelnden Arzt besprochen werden sollten. Denn nicht jede Betroffene spricht auf die unterschiedlichen und vielfältigen Behandlungsmethoden gleich gut an. Aber die schwangeren Frauen finden mit dem Arzt gemeinsam die für sich beste Lösung, wie zum Beispiel durch Yoga, um die Schmerzen nicht schlimmer werden zu lassen und die Schwangerschaft trotz allem zu genießen.

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Schwanger - Welche Vorsorge ist sinnvoll? >>>

Toxoplasmose - Wie sorge ich vor? >>>

(Quelle Bild: © lassedesignen - Fotolia.com)

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