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Reisen in der Elternzeit

Mit kleinen Kindern auf große Reise – diese Idee finden immer mehr Eltern toll. Sie nutzen dafür die Elternzeit. Gemeinsam erleben sie dann, wie das Baby im Sand von Venice Beach krabbelt oder seine ersten Schritte in Machu Picchu macht.

Damit die Reise in der Elternzeit für alle Beteiligten ein wunderbares Erlebnis wird, gibt es jedoch einiges zu beachten. Das wichtigste dabei: Die Bedürfnisse des Kindes stehen an erster Stelle.

Elternzeit zum Reisen nutzen

Eltern können einen Teil ihrer Elternzeit gemeinsam nehmen. Manche nutzen diese Partnermonate für eine größere Familienreise. Ob die Elternzeit in Frankfurt oder in Frankreich verbracht wird, ist gesetzlich schließlich nicht vorgeschrieben. Wann ist sonst schon Zeit für eine mehrmonatige Reise? Und diese muss nicht unbedingt in den ersten Lebensmonaten des Babys stattfinden: Mütter und Väter können, unabhängig vom Elterngeldbezug, bis zu drei Jahre Elternzeit in Anspruch nehmen. Seit dem 1. Juli 2015 können Eltern 24 Monate davon in die Zeit zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes schieben.

Ist das Baby fit für eine Reise?

Kleine Kinder sind, was ihre Umgebung betrifft, noch recht anspruchslos. Außer Essen, Schlaf und ihre Eltern brauchen sie nichts. Ob das Baby fit für die Reise ist, können Eltern relativ schnell herausfinden. Manche Babys reagieren empfindlich auf Reize, andere sind hingegen äußert robust und obendrein offen. Ein Baby, das bereits zu Hause unruhig ist, wenn Besuch kommt, das ungern im Kindersitz sitzt oder viel schreit, könnte mit einer Reise schnell überfordert sein. Neben der charakterlichen Reife ist Gesundheit eine unabdingbare Voraussetzung, damit Baby auf Tour gehen kann. Bevor es losgeht, sollten Eltern daher mit dem Kinderarzt über die Gesundheit ihres Sprösslings sowie die nötige medizinische Versorgung und Impfungen sprechen.

So klappt es unterwegs

Unterwegs fühlen sich die Jüngsten dann am wohlsten, wenn sie viel Körperkontakt mit den Eltern haben. In einem Tragetuch vor den Bauch geschnallt, erkunden die kleinen Urlauber die fremde Umgebung mit der Sicherheit, dass Mama oder Papa immer bei ihnen sind. Wichtig ist es auch, den Babys trotz der Reise Kontinuität zu bieten. Dafür sind Wohnmobile prima geeignet. Das Kind erhält damit stets einen festen, vertrauten Rückzugsort. Entsprechende Wohnmobile können lange im Voraus oder auch last minute gemietet werden.

Bei der zweiten Option können Familien auf einen Rabatt hoffen – was der Urlaubskasse sicher gut bekommen wird. Ein Wohnmobil macht flexibel, damit lassen sich Rundreisen gut realisieren. Zu vollgepackt sollte eine Reise allerdings nicht sein. Viele Ortswechsel in kurzer Zeit – das ist für die meisten Kinder sehr anstrengend. Besser ist es, langsamerer zu reisen und sich nicht zu viel vorzunehmen. Schließlich geht es beim Familienurlaub in der Elternzeit in erster Linie darum, gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen – und nicht darum, Sehenswürdigkeiten abzuhaken.

Deswegen sollten Eltern sich bei der Wahl des Reiseziels an den Bedürfnissen ihrer Kinder orientieren. Sicher, Babys gibt es überall auf der Welt. Dennoch sollte man einige Kriterien bei der Auswahl des Reiseziels beachten. Von Zielen mit schlechter Hygiene, mangelnder medizinischer Versorgung oder Malariagefahr ist unbedingt abzuraten. Die USA, Kanada, Neuseeland oder Australien sind beliebte Ziele für Reisende in der Elternzeit. Doch muss es nicht immer eine Fernreise sein, Europa bietet ebenso schöne Urlaubsländer. Der Vorteil: Die Anreise ist kürzer und ohne lange Flüge zu bewältigen. Wenn Eltern Rücksicht auf die Bedürfnisse ihres Kindes nehmen, dann ist eine solche Reise eine tolle Chance, fernab von den alltäglichen Verpflichtungen als Familie zusammenwachsen.

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(Quelle Bild: www.flickr.com/photos/fringedbenefit/9179206083)

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