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Nach der Elternzeit – Checkliste zurück in den Job

Auch wenn die glückliche Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt des Kindes emotional bereichernd und wunderschön sind, kommt für viele Mütter irgendwann der Punkt, an dem sie sich mit der Rückkehr in den Beruf gedanklich auseinander setzen. Sei es aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus oder aus persönlichen Gründen.

Erfolgreiche Neu-Orientierung, geforderte Qualifikationen, mögliche Arbeits- und Betreuungszeiten, eine gute Bewerbung nach der Elternzeit – es sind viele Themen, die durchdacht werden wollen. Kann ich an meinen alten Arbeitsplatz zurückkehren und in welchem Umfang? Wo finde ich eine neue Aufgabe? Wie kann ich trotz Erziehungszeit wieder sinnvoll einsteigen?

Mit unserer Checkliste behalten Sie die wichtigsten Punkte im Blick:

Rechtliche Grundlagen kennen

 

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  • Einteilung der Tätigkeiten für die Familie: Wer macht künftig was im Haushalt? Wer kann Mitverantwortung übernehmen?
  • Organisation der Kinderbetreuung - dabei kommt es vor allem darauf an, welches Modell den eigenen Lebensumständen am besten gerecht wird und auch finanzierbar ist.
  • Netzwerk aufbauen - Mütter können sich gegenseitig helfen, Omas, Nachbarinnen/ Nachbarn mit einbeziehen.
  • Wege- und Fahrtzeiten einrechnen. Kalkulieren Sie den realistischen Spielraum ein, damit weder am Arbeitsplatz noch bei der Betreuungsperson Stress entsteht.

 

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Im Dialog bleiben

  • Mit dem alten Arbeitgeber kommunizieren
  • Veränderungen beobachten: wer scheidet aus - wie verändert sich die Firma, wo wird neu organisiert
  • Kontakte pflegen: an Geburtstage von Kollegen oder (ex)Vorgesetzten denken ist ein einfacher Weg, um positiv im Austausch zu stehen.
  • Vertretungsmöglichkeiten nutzen: Urlaubs- oder Krankheitsvertretung gelegentlich und nach Möglichkeit hält sie auch fachlich auf dem Laufenden 
  • Teilzeit in Elternzeit als Möglichkeit

 

Wissen aktuell halten

  • Über die Branche informieren
  • Newsletter abonnieren
  • Veranstaltungen in der Nähe besuchen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten prüfen
  • Fernlehrgang, IHK-Zertifikate, Online-Kurse, Volkshochschule
  • Förder-Möglichkeiten mit Arbeitsagentur besprechen
  • Bewerbungsunterlagen immer aktuell halten: inhaltlich und vom Aufbau her
  • Ehrenämter, Engagement und Sprachkurse nennen
  • Feste Zeiten dafür einplanen pro Woche: der Wiedereinsteig als kleines Projekt im Wochenablauf

 
Kinderbetreuung

  • Krippe oder eine Tagesmutter oder Kindermädchen oder die eigene Familie
  • Kindergarten frühzeitig anmelden, vor allem für die stakr nachgefragten Betreuungszeiten wichtig
  • Partner aktiv in die Planung einbeziehen

 
Eingewöhnung für beide

  • Die Zeit mit dem Kind bewusst genießen
  • Loslassen „üben“, vom Kind und Haushalt
  • Planen Sie an diesem Punkt auch Ihre eigene Anpassungszeit mit ein. Einem Kind fällt es oft leichter, sich an andere Betreuungspersonen zu gewöhnen als der Mutter. Und deren emotionales Gleichgewicht ist gleichsam wichtig für eine gute Leistung im Job.
  • Auch nach der Elternzeit besteht Anspruch auf eine Teilzeitstelle. Die Bedingungen sind die gleichen wie innerhalb der Elternzeit, allerdings muss der Anspruch spätestens drei Monate vor Ablauf der Elternzeit schriftlich angemeldet werden.

 
Mit Elterngeld, Rechtsanspruch auf Kinderbetreuungsplatz und Teilzeitarbeit sind gute Voraussetzungen geschaffen. Für den erfolgreichen persönlichen Wiedereinstieg muss man als Mutter dennoch mit einiger Konsequenz und planvoll vorgehen. Ob und wann die Rückkehr in den Beruf – vielleicht auch in eine ganz andere Aufgabe als vor der Schwangerschaft – erfolgen soll, ist eine Grundsatzentscheidung, die man vor allem mit dem Partner und den anderen Familienmitgliedern aktiv diskutieren sollte. Und wen alle „am gleichen Strang ziehen“, der jungen Familie Unterstützung bieten und sich mit den Entwicklungen freuen, kann sogar die „Work-Life-Balance“ gelingen.

(Quelle Bild: © Silke Kaiser/ pixelio)

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