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Mehr Platz für die Familie

"Wer Kinder hat, verdient die Unterstützung des Staates", heißt es auf der Onlinepräsenz des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dennoch hat die Bundesregierung 2005 die Eigenheimzulage abgeschafft. Die Rechtfertigung dieser Entscheidung:

Die Wohnungssituation in Deutschland sei gut. Das Förderziel wurde somit erreicht. Die Realität hingegen sieht anders aus. Für viele Familien – gerade in einkommensschwachen Gebieten – bleibt der Wunsch von den eigenen vier Wänden aufgrund mangelnden Eigenkapitals unerfüllt.

Gerade in Zeiten erhöhter Abwanderung und Überalterung – ein Problem, das immer mehr Städte und Kommunen um ihre Existenz bangen lässt – bleibt der Entschluss der Regierung für viele unverständlich. Mit mehr 'Platz für die Familie' und kinderfreundlichen Rahmenbedingen versuchen Städte und Kommunen nun junge Familien dennoch zum Bauen zu ermutigen.

Kommunen locken mit familienfreundlichen RahmenbedingungenUnser Bauherren-Handbuch: In sieben Schritten ins eigene Haus

Das Loch, das das Wegfallen der größten staatlichen Eigenheimsubventionierung in die Finanzierungspläne vieler junger Familien gerissen hat, versuchen Städte und Kommunen nun zunehmend aus eigener Tasche zu stopfen. Wie die Initiative aktion-pro-eigenheim berichtet, sind immer mehr Kommunen bereit, Familien günstiges Bauland zu überlassen oder ihnen bei der Übernahme von Kinderbetreuungsbeiträgen unter die Arme zu greifen.

Viele Städte und Gemeinden haben verstanden, dass ihre Zukunft in jungen, kinderstarken Familien liegt und räumen diesen entsprechenden Platz ein. In Kooperation mit der Fördermitteldatenbank foerderdata hat aktion-pro-eigenheim einen Überblick über die Förderangebote von derzeit 793 Städten und Gemeinden zusammengestellt, die bereit sind, Familien mit Kindern 'Baugeld vom Bürgermeister' in Form von Zuschüssen oder Darlehen zur Verfügung zu stellen, um junge, bauwillige Familien für die eigen Kommune zu gewinnen. 

Baufinanzieren – Baudarlehen oder Privatkredit?

Trotz kommunaler Förderung werden die meisten Familien um eine Baufinanzierung durch Kreditinstitute nicht herum kommen. Neben Privatkrediten, die in der Regel bis zu einem Kreditrahmen von maximal 50.000 Euro vergeben werden, haben Bauherren und Käufer zudem die Möglichkeit, Baudarlehen bzw. Baugeld zu beantragen.

Diese Gelder stehen im Gegensatz zu Krediten erst ab einer Darlehenshöhe von 30.000 Euro zur Verfügung, weisen nach oben hin in der Regel jedoch keine Deckelung auf. Grundvoraussetzung für ein Darlehen ist die Finanzierung eines Grundstücks, einer Eigentumswohnung oder eines Hauses. Diese können  beliehen werden und fungieren somit als Sicherheit für den Gläubiger.

Die Höhe des Darlehens ergibt sich dabei aus dem Kaufpreis der Immobilie sowie dem für den Bau oder Kauf zur Verfügung stehenden Eigenkapital. Mittels eines Finanzierungsrechners, wie diverse Webseiten anbieten (z.B. FAZ), kann sie leicht ermittelt werden. Auf Basis des Darlehens wird in Abhängigkeit von Tilgung und Sollzinsbindung die monatliche Rate für das Darlehen berechnet. Um die eigene Leistungsfähigkeit richtig einzuschätzen empfiehlt es sich, die Höhe der monatlichen Rückzahlungsrate anhand der Festkosten des bisherigen Mietverhältnisses zu kalkulieren.

Unser Buchtipp: Unser Bauherren-Handbuch: In sieben Schritten ins eigene Haus - Das Expertenwissen für alle Bauherren der Stiftung Warentest kam so gut an, dass es jetzt schon überarbeitet und neu aufgelegt wurde. Das aktuellste Buch für alle Bauwilligen auf dem Markt. Sie erfahren, wie Sie sichere Verträge mit dem Bauunternehmen schließen, alles über eine günstige Finanzierung und die optimale Termin-, Finanz- und Qualitätskontrolle von Baubeginn bis Endabnahme. Es kostet 39,90 Euro (D).

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(Bildrechte: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de, amazon.de)

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