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Balanceakt: Baby und Beruf

Baby und Beruf gleichzeitig, - wie geht das überhaupt?

Damit jungen Eltern der berühmt-berüchtigte Spagat zwischen Familie und Job leichter gelingt, greift Vater Staat ihnen unterstützend unter die Arme:

Seit 2001 haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen gesetzlich festgelegten Anspruch auf die so genannte „Elternzeit“, ehemals als „Erziehungsurlaub“ bezeichnet. Dieses Gesetz soll es berufstätigen Eltern, die nicht selbstständig beschäftigt sind, ermöglichen, in den ersten drei Jahren nach der Geburt, ihr Kind zu Hause selbst zu betreuen und zu erziehen, ohne den bisherigen Arbeitsplatz zu verlieren.

Die Freistellung von der Arbeit können sowohl Mütter als auch Väter beantragen. Sie dürfen die berufliche Pause für das Baby gemeinsam oder auch nacheinander einlegen, sogar eine Teilzeitbeschäftigung von bis zu 30 Stunden pro Woche ist möglich.Das Buch - Schluss mit dem Spagat - bestellen

Auf diese vom Gesetzgeber vorgesehene Zeit für Kinder haben nicht nur Eltern einen Rechtsanspruch, die sich um ihr eigenes Kind kümmern wollen; sie kann auch zur Betreuung eines Adoptivkindes oder, unter besonders gravierenden Umständen, für die Versorgung des Enkelkindes beansprucht werden, vorausgesetzt, dass das Kind im selben Haushalt lebt.

Mit Zustimmung des Arbeitsgebers ist sogar eine Übertragung von bis zu 12 Monaten auf die Zeit zwischen dem 3. und 8. Geburtstag des Kindes, zum Beispiel während des 1. Schuljahres möglich.

Unser Buchtipp: Schluss mit dem Spagat: Wie Sie aufhören, sich zwischen Familie und Beruf zu zerreißen - Die Erfolgsmethode simple present - Kinderarzt oder Konferenz? Schulfest oder Dienstreise? Familienleben und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist eine Herausforderung. Berufstätige Eltern versuchen, ihre Zeit optimal einzuteilen, viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, sich besser zu organisieren und Dinge zu delegieren. Mit »simple present« lernen Sie eine überzeugende Methode kennen, um der Multitaskingfalle zu entkommen und mitten im Stress gelassen zu bleiben. Preis: 17,99 Euro (D).

Anmeldefristen einhalten!

Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer müssen ihre Elternzeit spätestens 7 Wochen vor deren Beginn schriftlich von der Arbeitgeberseite verlangen. Damit wird organisatorischen Schwierigkeiten insbesondere von mittelständischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern bei der Suche nach Ersatzkräften Rechnung getragen.

Um die Elternzeit flexibel zu gestalten und gleichzeitig die notwendige Planungssicherheit für die Arbeitgeberseite zu gewährleisten, müssen sich die Eltern bei der Anmeldung für die kommenden 2 Jahre ab Beginn der Elternzeit festlegen. Wird die Elternzeit von der Mutter unmittelbar nach der Mutterschutzfrist oder unmittelbar nach einem auf die Mutterschutzfrist folgenden Urlaub in Anspruch genommen, so hat sie sich nur bis zur Vollendung des 2. Lebensjahres des Kindes festzulegen.

Kündigungsschutz in der Elternzeit

Die Elternzeit kann in jedem Arbeitsverhältnis genommen werden, auch bei befristeten Verträgen, in Teilzeit oder als Auszubildende. Großes Plus: Während der Babypause kann der Arbeitgeber grundsätzlich keine Kündigung aussprechen, es besteht KündigungsschutzAb dem Zeitpunkt, ab dem die Elternzeit angemeldet worden ist, frühestens jedoch 8 Wochen vor Beginn der Elternzeit sowie während der Elternzeit, darf die Arbeitgeberin beziehungsweise der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis nicht kündigen.

Der Arbeitgeber muss mit einer eventuellen Kündigung so lange warten, bis der Arbeitnehmer nach der Elternzeit seine Tätigkeit wieder aufgenommen hat. Erst dann ist eine Kündigung im Rahmen der tariflich vereinbarten Kündigungsfristen wirksam. Der Kündigungsschutz während der Elternzeit gilt sowohl für Arbeitnehmer, die während diesem Zeitraum keiner Tätigkeit nachgehen als auch für Arbeitnehmer, die im Betrieb in Teilzeit weiter beschäftigt werden.

(Quelle Bild: Istockphoto)

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Kommentare

Creative
Creative, 19. Mai 2011 08:37 Uhr Hallo Sabrina,
die Firma Heel in Baden Baden ist einer dieser Firmen. Sie hat kürzlich sogar einen eigenen Kindergarten eröffnet...
Sabrina
Sabrina, 17. Mai 2011 21:14 Uhr Ihr könnt ja mal ein paar Arbeitgeber vorstellen, die sich um gute Lösungen bemüht haben :-)
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